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Autor: Andrea Schnitzler

Was darf ich bei AMD essen?

Ernährung & AMD · Andrea Schnitzler

Was darf ich bei AMD essen? Die wichtigsten Lebensmittel für Ihre Makula

📅 Juni 2026 👁 AMD & Ernährung ⏱ ca. 6 Min. Lesezeit

Was darf ich bei AMD essen? — Das ist die Frage, die ich fast täglich höre. Gleich nach der Diagnose. Und sie ist absolut berechtigt.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, welche Lebensmittel Ihre Makula wirklich schützen – und warum das so wirkt.

Ernährung bei AMD
Lutein & Zeaxanthin
Antientzündlich essen
Omega-3
Makulaschutz
Lebensmittel bei AMD – Grünes Gemüse für die Makula

Seit über 17 Jahren befasse ich mich intensiv mit dem Thema Ernährung und Makuladegeneration. Nicht nur in der Theorie — sondern täglich in meiner Praxis in Erkelenz, im direkten Gespräch mit betroffenen Menschen.

Und ich habe gelernt: Was täglich auf dem Teller liegt, ist alles andere als nebensächlich.

Keine Zeit zum Kochen, schnell eine Fertigpizza in den Ofen — kennen Sie das? Ein bisschen übertrieben vielleicht, aber ehrlich gesagt geht es vielen Menschen im Alltag genau so. Und das ist kein Vorwurf. Es ist der Grund, warum ich Ihnen in diesem Artikel zeigen möchte, wie einfach es sein kann.

Denn Ernährung ist einer der wirksamsten Hebel, den Sie selbst in der Hand haben.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Nährstoffe Ihre Augen wirklich brauchen, welche Lebensmittel stille Entzündungen befeuern — und wie Sie das ganz einfach in Ihren Alltag integrieren können. Ohne teure Superfoods. Ohne aufwendige Zubereitung.

Das Wichtigste vorab

Ernährung bei AMD ist kein Wundermittel. Aber sie ist ein wissenschaftlich gut belegter Baustein – besonders bei der trockenen AMD, wo es kein Medikament gibt, das heilt. Umso mehr zählt, was Sie täglich essen.

Warum hat Ernährung überhaupt Einfluss auf die Makula?

Die Makula – der kleine zentrale Bereich Ihrer Netzhaut, der für scharfes Sehen zuständig ist – hat einen extrem hohen Stoffwechsel. Licht wird verarbeitet, Sehzellen täglich erneuert, Abfallstoffe müssen abtransportiert werden. Das kostet viel Energie.

Und wo viel Energie produziert wird, entstehen freie Radikale – aggressive Sauerstoffmoleküle, die Zellen schädigen. Man nennt das oxidativen Stress. Er ist einer der Haupttreiber der AMD.

Gleichzeitig spielen stille Entzündungen eine wichtige Rolle. Diese Entzündungen machen keine Schmerzen – aber sie schwelen dauerhaft im Körper und greifen die feinen Gefäße der Netzhaut an. Eine gezielte antientzündliche Ernährung kann genau dort ansetzen.

Besonders wichtig sind dabei:

  • Lutein und Zeaxanthin – gelbe Pflanzenpigmente, die sich in der Makula anreichern können
  • Omega-3-Fettsäuren, vor allem DHA und EPA
  • Vitamin C, Vitamin E und weitere Antioxidantien
  • Zink, Selen und andere Spurenelemente
  • Ballaststoffe und pflanzliche Begleitstoffe für Darm, Stoffwechsel und Entzündungsregulation

Entscheidend ist dabei nicht ein einzelnes „Wunderlebensmittel“. Entscheidend ist das Ernährungsmuster, das Sie Woche für Woche wiederholen.

Antientzündliche Ernährung bei AMD – frisches Gemüse für die Netzhaut

Die Makula – kleiner Bereich mit großem Nährstoffbedarf

Die wichtigsten Lebensmittel bei AMD – und warum sie wirken

🥬

① Grünes Blattgemüse

Grünkohl, Spinat und Brokkoli gehören zu den besten natürlichen Quellen für Lutein und Zeaxanthin – die Pigmente, die sich direkt in der Makula einlagern und als natürliche Sonnenbrille gegen schädliches blaues Licht wirken. Auch Feldsalat, Mangold und Rucola liefern wertvolle Pflanzenstoffe.

Tipp: Immer mit etwas Fett kombinieren – z.B. Olivenöl, Leinöl nach dem Garen, Ei oder Avocado. Lutein ist fettlöslich.

🐟

② Fetter Fisch

Lachs, Makrele, Hering und Sardinen liefern EPA und DHA – zwei Omega-3-Fettsäuren, die für die Netzhaut besonders interessant sind. DHA ist ein wichtiger Bestandteil der Photorezeptoren.

Omega-3 ist wertvoll für Ernährung, Gefäße und Entzündungsbalance – Omega-3-Kapseln allein sind jedoch keine nachgewiesene AMD-Therapie.

Praktisch: 1–2-mal pro Woche fetter Fisch ist ein guter Anfang. Auch aus der Dose.

🌰

③ Walnüsse & Kürbiskerne

Walnüsse liefern pflanzliches Omega-3, Vitamin E und wertvolle Pflanzenstoffe. Kürbiskerne gehören zu den guten pflanzlichen Zinkquellen.

Hochdosiertes Zink sollte individuell geprüft werden – besonders wenn bereits Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Praktisch: Eine kleine Handvoll täglich – über dem Frühstück oder im Salat.

🥚

④ Eier

Eier enthalten Lutein und Zeaxanthin im Eigelb. Der besondere Vorteil: Diese Pflanzenstoffe liegen in einer fettreichen Matrix vor und können deshalb gut aufgenommen werden.

Dazu liefern Eier hochwertiges Eiweiß, Vitamin B12 und weitere Nährstoffe.

Praktisch: Mehrmals pro Woche. Bei Fettstoffwechselstörungen individuell abstimmen.

🫐

⑤ Blaubeeren & Beeren

Blaubeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Himbeeren liefern Anthocyane und andere Polyphenole – interessant für Gefäße und Zellschutzprozesse.

Beeren sind sehr wertvoll im Rahmen einer gesunden Ernährung – aber keine spezifisch bewiesene AMD-Therapie.

Praktisch: Tiefgekühlte Beeren sind genauso gut wie frische.

🫘

⑥ Hülsenfrüchte

Linsen, Kichererbsen, Bohnen und Erbsen liefern Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß, Folat und Mineralstoffe.

Besonders wertvoll: Hülsenfrüchte lassen den Blutzucker langsamer ansteigen als Weißbrot oder Süßigkeiten – das entlastet Gefäße und Stoffwechsel.

Praktisch: Günstig, sättigend und lassen sich für zwei Tage vorkochen.

Genauso wichtig: die falschen Lebensmittel reduzieren.

Diese drei Hauptverursacher stiller Entzündungen sollten Sie kennen:

  • Zucker und Weißmehl: Lassen den Blutzucker schnell ansteigen – das fördert Entzündungen in den feinen Gefäßen der Netzhaut.
  • Transfette aus Fertiggebäck und Margarine: Stören das Gleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Fettsäuren. Auf der Zutatenliste: „gehärtete Fette“.
  • Rauchen: Der mit Abstand stärkste bekannte Risikofaktor für AMD. Raucher erkranken im Schnitt 10 Jahre früher.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine augenärztliche Verlaufskontrolle. Ernährung ist ein wichtiger Baustein – aber kein Ersatz für die regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt.

Und was ist mit AREDS2-Präparaten?

Viele Menschen mit AMD stoßen irgendwann auf sogenannte AREDS2-Präparate – spezielle Kombinationen aus Vitamin C, Vitamin E, Zink, Kupfer, Lutein und Zeaxanthin.

Wichtig ist: Diese Präparate ersetzen kein Gemüse, keine ausgewogene Mahlzeit und keine augenärztliche Kontrolle. Sie können aber bei bestimmten AMD-Stadien sinnvoll sein – vor allem bei intermediärer AMD oder wenn bereits ein Auge stärker betroffen ist.

Die Augen-Ernährungs-Ampel – Ihre Übersicht für die Küche

🟢 TÄGLICH EMPFOHLEN – Diese Lebensmittel schützen Ihre Makula
🥬
Grünkohl, Spinat, BrokkoliLutein & ZeaxanthinUnterstützen die Makula und den Schutz vor oxidativer Belastung💡 Mit Leinöl anbraten – erhöht die Aufnahme

🐟
Lachs, Makrele, HeringOmega-3 EPA & DHADHA ist ein wichtiger Bestandteil der Photorezeptoren💡 2–3× pro Woche, auch aus der Dose

🌰
Walnüsse, KürbiskerneOmega-3, Vitamin E, ZinkAntioxidativer Schutz, Stoffwechsel und Netzhautstruktur💡 1 Handvoll täglich reicht

🥚
Eier (Freilandhaltung)Lutein im EigelbGute Bioverfügbarkeit durch die fettreiche Matrix💡 Weich gekocht bevorzugen

🫑
Bunte Paprika, Kiwi, ZitrusfrüchteVitamin CUnterstützt antioxidative Schutzsysteme und feine Gefäße💡 Frisch essen – Hitze zerstört Vitamin C

🌿
Leinöl, OlivenölPflanzliches Omega-3Unterstützen eine antientzündliche Ernährungsweise💡 Leinöl nie erhitzen – kalt verwenden!

🫘
Linsen, Kichererbsen, BohnenZink, Folsäure, BallaststoffeStabilerer Blutzucker, Darmgesundheit, Sättigung💡 Für 2 Tage vorkochen – günstig & sättigend

🫐
Blaubeeren, JohannisbeerenAnthocyaneStärken Netzhautgefäße💡 TK-Beeren genauso wertvoll wie frische

🟡 GELEGENTLICH – In Maßen in Ordnung
🌾
Vollkornbrot, VollkornreisBesser als WeißmehlBlutzucker stabiler als Weißmehl💡 Täglich ok, nicht im Übermaß

🍗
Geflügel, mageres FleischProteinNeutral – als Beilage gut💡 Max. 2–3× pro Woche

🍫
Dunkle Schokolade (>70% Kakao)FlavonoideIn kleinen Mengen antioxidativ💡 1–2 Stücke – mehr ist nicht besser

🔴 BESSER MEIDEN – Diese Lebensmittel belasten Ihre Makula
🍞
Weißbrot, Weißmehl, ZuckerBlutzuckerspitzenFördern stille Entzündungen💡 Durch Vollkorn ersetzen

🧁
Transfette, Fertiggebäck, MargarineEntzündungsförderndStören Omega-3/6-Gleichgewicht💡 „Gehärtete Fette“ auf Zutatenliste meiden

🥤
Limonaden, Fruchtsäfte (industriell)Purer ZuckerKein Nährwert, hohe Zuckerlast💡 Wasser, Kräutertee, stille Schorle

🚬
RauchenStärkster AMD-RisikofaktorSchädigt Makula-Gefäße massiv💡 Kein Kompromiss – sofort aufhören

Ein Tipp, den Sie heute noch umsetzen können

Sie müssen nicht alles auf einmal ändern. Fangen Sie morgen früh an:

🥣 Das AMD-Frühstück – fertig in 10 Minuten

Enthält Lutein, Zeaxanthin, Omega-3 und Vitamin E – alles auf einmal.

  • 🌾 40 g Haferflocken + 40 g Haferkleie in Wasser – 5 Minuten köcheln
  • 🫙 1 EL Leinsamenschrot oder/und Chiasamen einrühren
  • 🫐 Handvoll Blaubeeren (frisch oder TK) obendrauf
  • 🌰 Kleine Handvoll Walnüsse darüber
  • 🌿 1 TL Leinöl – erst nach dem Kochen! Nie erhitzen.
AMD-Frühstück – Porridge mit Blaubeeren und Walnüssen

Und das ist erst der Anfang

Ernährung bei AMD soll Sie nicht belasten. Es ist eine Einladung, wieder selbst aktiv zu werden. In meiner Praxis erlebe ich seit über 17 Jahren, wie Menschen durch gezielte Ernährungsumstellung nicht nur etwas für ihre Sehkraft tun, sondern sich insgesamt vitaler und klarer fühlen. Erholsamer schlafen und als Nebeneffekt auch an Gewicht verlieren.

Möchten Sie tiefer einsteigen?

In meinen Webinaren und Online-Kursen erkläre ich, wie Sie Ihre Ernährung individuell auf Ihren AMD-Befund abstimmen können – und welche Blutwerte Sie wirklich kennen sollten.

  • 📚 Mein Buch „MAKULA…WAS?“ – Grundlagenwissen zu AMD
  • 🎓 Online-Kurse & Webinare zu Ernährung, Blutwerten und AMD-Begleitung
  • 📋 Kostenlose AMD-Blutwert-Checkliste für Ihr nächstes Arztgespräch
  • 👁 Persönliche Ernährungsberatung – Naturheilzentrum Schnitzler, Erkelenz
Andrea Schnitzler – Heilpraktikerin und Diplom-Ökotrophologin

Andrea Schnitzler
Dipl.-Ernährungswissenschaftlerin & Heilpraktikerin · Naturheilzentrum Schnitzler, Erkelenz

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass ernährungstherapeutische Ansätze im Zusammenhang mit Makuladegeneration nicht in jedem Fall schulmedizinisch anerkannt sind. Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine augenärztliche Diagnose, Verlaufskontrolle oder notwendige medizinische Therapie.

Weiterlesen

Was Sie selbst bei Makuladegeneration tun können

Viele Menschen mit Makuladegeneration hören beim Augenarzt vor allem eines:„Wir beobachten das.“ Deshalb möchten sie wissen, was Sie selbst bei Makuladegeneration tun können. Für Betroffene fühlt sich das oft an, als müssten sie abwarten und zusehen, wie sich die Sehkraft verändert. Gleichzeitig kursieren im Internet zahllose Tipps, Wundermittel und Versprechungen – von speziellen Kapseln bis hin zu „geheimen“ Therapien.

In diesem Beitrag geht es um das, was realistisch ist:

  • Was können Sie selbst bei Makuladegeneration tun?

  • Was sollten Sie eher vermeiden, damit Ihre Makula nicht zusätzlich belastet wird?

  • Welche Rolle spielen Ernährung, Lebensstil, Vitamine und Blutwerte?

  • Und wo können naturheilkundliche Verfahren wie Augenakupunktur ergänzend unterstützen?

Die Informationen ersetzen keine augenärztliche Behandlung. Sie sollen Ihnen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und Ihre Augen nicht nur „verwaltet“, sondern aktiv begleitet zu wissen.

Was kann man gegen Makuladegeneration tun – jenseits von Spritzen und Kontrollen?

Zuerst eines ganz klar: Diese Erkrankung haben Sie sich nicht „selbst eingebrockt“. Gleichzeitig sind Sie ihr aber auch nicht schutzlos ausgeliefert.

In meiner Arbeit mit Menschen, die an Makuladegeneration leiden, haben sich fünf wichtige Stellschrauben gezeigt, an denen Sie selbst aktiv drehen können:

Ernährung

Lebensmittel, die Entzündungen fördern, reduzieren – und solche, die Ihre Augen schützen, bewusst stärken.

Stoffwechsel & Blutwerte

Entzündungsmarker, Vitamine und bestimmte Stoffwechselparameter im Blick behalten – statt nur den Augenhintergrund zu betrachten.

Rauchen & Gefäßgesundheit

Jede Zigarette schadet der Durchblutung der Netzhaut. Jeder Verzicht ist ein Gewinn für Ihre Augen – in jedem Stadium.

Licht & Bildschirmgewohnheiten

Schutz vor grellem, ungefiltertem Licht und sinnvolle Pausen bei Bildschirmarbeit entlasten die hochaktiven Zellen der Makula.

Stress, Schlaf & Lebensstil

Regeneration ermöglichen, statt Körper und Nervensystem dauerhaft im Alarmmodus zu halten.

„Eigentlich müsste Ihre Sehkraft schlechter sein – was auch immer Sie machen, machen Sie bitte genauso weiter.“

Solche Rückmeldungen höre ich immer wieder von Augenärzten, wenn Patienten diese Stellschrauben konsequent nutzen.

Das ist kein Heilversprechen. Aber es zeigt, dass sich Engagement für die eigene Augengesundheit lohnen kann.

 

Was sollte man bei Makuladegeneration nicht tun?

Viele Betroffene suchen nach der einen Tablette oder dem „Wundermittel“. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Frage:

„Was sollte ich lieber vermeiden, damit meine Makula nicht noch zusätzlich belastet wird?“

Typische Belastungsfaktoren bei Makuladegeneration sind:

  • Rauchen – einer der stärksten, gut untersuchten Risikofaktoren für AMD. Es schädigt Gefäße und die Durchblutung der Netzhaut.
  • Dauerhaft stark verarbeitete Ernährung – viel Zucker, Weißmehl, Transfette und Frittiertes fördern Entzündungen und oxidativen Stress.
  • Bewegungsmangel – bremst Durchblutung und Stoffwechselregulation, auch im Augenbereich.
  • Chronischer Stress ohne Ausgleich – erhöht Entzündungsprozesse im Körper, von denen auch die Makula betroffen sein kann.
  • Ungenügender Lichtschutz – grelles, ungefiltertes Licht setzt die empfindlichen Netzhautstrukturen zusätzlich unter Stress. Eine gute Sonnenbrille oder spezielle Filtergläser können hier entlasten.
  • Unkritischer Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln – „viel hilft viel“ gilt hier nicht. Ohne Blick auf Blutwerte und Medikamente können Präparate wirkungslos oder sogar problematisch sein.

Sie müssen nicht „perfekt“ sein. Aber jeder Schritt weg von diesen Belastungsfaktoren ist ein Schritt hin zu besseren Bedingungen für Ihre Netzhaut – und damit eine wichtige Unterstützung für Ihre Augengesundheit.

Ernährung bei Makuladegeneration – was tut Ihren Augen gut?

Die Makula ist ein Hochleistungsgewebe, das täglich enorme Arbeit leistet. Sie profitiert von einer Ernährung, die:

  • entzündungshemmend wirkt,

  • reich an antioxidativen Pflanzenstoffen ist

  • und den Blutzucker möglichst stabil hält.

Was tut Ihren Augen gut?

  • Viel Gemüse, besonders grünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl, Mangold – und farbiges Gemüse wie Paprika oder Kürbis.

  • Obst in Maßen, insbesondere Beeren mit ihrem hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen.

  • Gute Fette wie hochwertiges Olivenöl, Nüsse und – wenn Sie es vertragen – fetter Seefisch.

  • Eiweißquellen, die den Blutzucker nicht stark ansteigen lassen.

  • Genügend Flüssigkeit, vor allem Wasser oder ungesüßten Tee.

Was sollten Sie eher selten essen?

  • stark gezuckerte Lebensmittel (Süßigkeiten, Softdrinks, süße Backwaren),

  • viel Weißmehl (Brötchen, Kuchen, helle Pasta),

  • frittierte Produkte, Chips, billige Backfette,

  • stark verarbeitete Fertiggerichte und Wurstwaren.

Beim Thema Eier kommt die Frage oft auf:
Sie enthalten Carotinoide wie Lutein und Zeaxanthin, aber auch Cholin, Vitamin A, D, E und Zink. Ob und in welcher Menge Eier für Sie sinnvoll sind, hängt jedoch von Ihrer individuellen Stoffwechselsituation und Ihren Blutwerten ab. Pauschale Empfehlungen greifen hier zu kurz – sinnvoller ist der Blick auf Ihre persönliche Gesamtsituation.

Mein Buch „MAKULA…WAS?“ – Ihr Begleiter für den Alltag mit AMD

Wenn Sie tiefer verstehen möchten, was bei Makuladegeneration im Auge passiert – und wie Sie mit Ernährung,
Blutwerten und Lebensstil selbst aktiv werden können –, ist mein Buch „MAKULA…WAS?“ ein guter nächster Schritt.

  • verständlich erklärt, was in der Makula geschieht,
  • welche Rolle Ernährung, Entzündungen und Stoffwechsel spielen,
  • welche Blutwerte bei AMD besonders interessant sind,
  • und wie Sie Schritt für Schritt Ihren Alltag augenfreundlicher gestalten können.

Das Buch ist kein „Wundermittel“, sondern ein praktischer Leitfaden, der Sie dabei unterstützt, fundierte Entscheidungen zu treffen und Ihre Augengesundheit nicht mehr nur passiv „über sich ergehen zu lassen“.

Makula Was Buch
Alls, was Sie wissen müssen, wenn Sie von AMD betroffen sind.


Zum Buch „MAKULA…WAS?“

Vitamine, Lutein & Nahrungsergänzung – was bringt wirklich etwas?

Wer nach Makuladegeneration sucht, stößt schnell auf Versprechen wie „das beste Präparat gegen AMD“ oder „die idealen Augenvitamine“.

Wichtige Punkte in Kürze:

Lutein und Zeaxanthin

  • sind Bestandteile des Makulapigments,

  • wirken wie eine Art natürliche „Sonnenbrille“ im Auge,

  • filtern kurzwelliges Licht und helfen, freie Radikale abzufangen.

Sie können über:

  • Nahrung (z. B. grünes Blattgemüse, Mais, Eigelb)

  • oder geeignete Nahrungsergänzungskombinationen (z. B. AREDS2-orientiert)

zugeführt werden.

Wichtiger als die Suche nach der „Wunderkapsel“ ist jedoch eine regelmäßige, gut eingebettete Versorgung – im Rahmen einer insgesamt entzündungsarmen Ernährung.

Welche Vitamine sind sonst wichtig?

Häufig im Fokus:

  • Vitamin C und E als antioxidative Vitamine,

  • bestimmte B-Vitamine (z. B. bei erhöhtem Homocystein),

  • Vitamin D im Kontext von Entzündungs- und Immunlage.

Welche Vitamine in Ihrem Fall sinnvoll sind, hängt von Ihren Blutwerten, Vorerkrankungen, Medikamenten und Ihrer Ernährung ab.

Darum ist es sinnvoll, Nahrungsergänzungen individuell zu planen – statt auf allgemeine Werbeaussagen zu vertrauen.

Nahrungsergänzung – sinnvoller Schutz oder teure Unsicherheit?

Wann Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann

  • wenn ein klarer Mangel besteht,
  • wenn die Ernährung bestimmte Stoffe nicht ausreichend liefert,
  • bei speziellen Stoffwechselsituationen oder erhöhtem Bedarf.

Wann Nahrungsergänzung problematisch werden kann

  • wenn dieselben Vitamine über mehrere Präparate doppelt oder dreifach eingenommen werden,
  • wenn Dosierungen nicht passen,
  • wenn es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen kann.

Mein Tipp:

  • nicht nur das Werbeversprechen anschauen,
  • sondern Qualität, Zusammensetzung und Dosierung prüfen,
  • und – wenn möglich – Blutwerte und Medikation mit einbeziehen.

So werden Nahrungsergänzungen vom „Schuss ins Blaue“ zu einem gezielten Baustein Ihrer Therapie.

Welche Blutwerte sind bei AMD wichtig?

Viele meiner Patient:innen erzählen mir, dass sie zwar Blutwerte haben – aber nicht so recht wissen, was diese mit Makuladegeneration zu tun haben sollen.

Ich schaue mir bei AMD-Betroffenen besonders gerne Werte an, die etwas sagen über:

  • entzündliche Prozesse im Körper,
  • die Versorgung mit bestimmten Vitaminen oder Spurenelementen,
  • und mögliche Stoffwechsel-Belastungen, die die Gefäße und damit auch die Netzhaut betreffen.

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, dass sich unter einer zielgerichteten Optimierung von Blutwerten, Ernährung und Lebensstil nicht nur Befinden und Energie verbessern, sondern auch Augenärzt:innen Rückmeldungen geben wie:

„Eigentlich müsste Ihre Sehkraft schlechter sein – was auch immer Sie tun, machen Sie bitte weiter so.“

Das ist keine Garantie, aber ein deutliches Zeichen dafür, dass sich ein genauer Blick auf die inneren Rahmenbedingungen lohnt.

Akupunktur und naturheilkundliche Verfahren – kann das helfen?

Viele Betroffene fragen sich: „Reicht es, wenn ich nur Spritzen bekomme und abwarte – oder kann ich darüber hinaus etwas tun?“

In meiner Praxis setze ich unter anderem die Augenakupunktur nach Prof. Boel ein – immer ergänzend zur augenärztlichen Behandlung, nicht als Ersatz.

Ziele dieser Augenakupunktur-Begleitung sind:

  • Stoffwechsel und Durchblutung im Augenbereich zu unterstützen
  • den Körper in seinen eigenen Regulationsprozessen zu stärken
  • Ernährung, Mikronährstoffe und Lebensstil gezielt einzubeziehen
  • und Betroffene aus der Passivität („Ich kann nichts tun“) ins aktive Mitgestalten zu bringen.

Wichtig ist mir dabei: keine Heilversprechen, Transparenz über Chancen und Grenzen, und eine enge Anbindung an die bestehende schulmedizinische Behandlung.

 

Sie möchten sich genauer über die Augenakupunktur nach Prof. Boel informieren?
Auf meiner Therapieseite finden Sie Ablauf, Einsatzgebiete und wichtige Hinweise.


Mehr zur Augenakupunktur nach Prof. Boel

Was hilft wirklich – und wie fange ich an?

Es gibt nicht den einen Trick gegen Makuladegeneration. Was ich aber in vielen Jahren Praxis immer wieder sehe:

  • Wer konsequent an Ernährung, Lebensstil und Blutwerten arbeitet,

  • wer Rauchen reduziert oder beendet,

  • wer sich mit passenden Hilfsmitteln und guter Beleuchtung unterstützt,

  • und wer seine Augen nicht nur „verwaltet“, sondern aktiv begleitet,

der hat oft das Gefühl, wieder mehr Handlungsspielraum zu gewinnen – und bekommt nicht selten positive Rückmeldungen aus der Augenarztpraxis.

Wenn Sie einen ersten Schritt machen möchten, könnten Sie zum Beispiel:

  1. Ihr aktuelles Essen und Trinken 3–5 Tage lang notieren.

  2. Wichtige Blutwerte beim Arzt ansprechen – und meinen Gratis-Überblick zu den 3 zentralen Werten nutzen.

  3. Prüfen, wo in Ihrem Alltag Sie Belastungsfaktoren (Rauchen, Zucker, Fertigprodukte, viel Bildschirm) etwas reduzieren können.

  4. Sich bei Bedarf naturheilkundlich begleiten lassen – z. B. in Form einer Ernährungs- und Lebensstilberatung oder einer Augenakupunktur-Behandlung.

 

Denken Sie immer daran:
Sie sind nicht ausgeliefert. Wissen kann Ihre Sehkraft verbessern.
Es hängen mehr Dinge mit den Augen zusammen, als Sie vermuten.

 

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Wenn Sie mehr über die Entstehung einer Makuladegeneration erfahren möchten, könnte dieser Beitrag für Sie interessant sein:

Wie entsteht eine Makuladegeneration?

Über die Autorin

Dipl. oec. troph. Andrea Schnitzler ist Heilpraktikerin mit Schwerpunkt
Makuladegeneration, Augengesundheit und antientzündliche Ernährung.
In ihrem Naturheilzentrum in Erkelenz begleitet sie seit vielen Jahren Menschen mit chronischen
Augenerkrankungen und verbindet schulmedizinische Befunde mit ganzheitlichen Ansätzen wie
Augenakupunktur nach Prof. Boel und Ernährungstherapie.

Sie ist Autorin des Buches „MAKULA…WAS?“, das Betroffenen zeigt, wie sie ihre
Augengesundheit Schritt für Schritt aktiv unterstützen können.

Was ist Makuladegeneration?

Ihr Zentrum fürs Sehen im Blick behalten

Makuladegeneration entwickelt sich oft schleichend – doch sie betrifft die wichtigste Stelle in unseren Augen: die Makula, das Zentrum unserer Netzhaut. Wer früh versteht, was dahintersteckt, kann besser handeln und sein Sehvermögen unterstützen.

Was passiert bei der Makuladegeneration?

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine chronische Erkrankung der Makula, einem ganz kleinen, etwa 5 Millimeter großen Bereich in der Mitte der Netzhaut. Trotz ihrer winzigen Größe ist die Makula der Ort, an dem unser Sehen am schärfsten ist.

In der Mitte sitzt die Sehgrube, die Fovea centralis – kaum größer als ein Millimeter. Hier reihen sich Millionen kleiner Sinneszellen, die sogenannten Zapfen. Sie ermöglichen uns, Farben zu sehen, Kontraste zu erfassen und Details bis in die winzigste Faser wahrzunehmen. Wenn Sie ein Gesicht erkennen oder die Buchstaben auf einer Seite entziffern, sind es diese Zapfen, die das möglich machen.

Die Stäbchen hingegen sind überwiegend in der Peripherie der Netzhaut verteilt. Sie helfen uns, wenn es dunkel ist – zum Beispiel beim nächtlichen Spaziergang –, aber sie erkennen keine Farben. Das erklärt das alte Sprichwort: „Nachts sind alle Katzen grau.“

Warum ist die Makula so besonders empfindlich?

Die Makula arbeitet ununterbrochen. Die Zapfen sind wie kleine Lichtantennen, die immer aktiv sind – und das zehrt an ihnen. Jeden Tag werden sie durch Lichtreize beansprucht, abgenutzt und müssen dann repariert werden. Die lichtempfindlichen Außensegmente der Fotorezeptoren werden jeden Tag erneuert. Alte Membranscheiben werden abgebaut und vom Pigmentepithel „aufgeräumt“, neue Strukturen werden nachgebildet. Dieser Erneuerungsprozess folgt einem strengen Tag-Nacht-Rhythmus – ein großer Teil der „Müllabfuhr“ findet in den frühen Morgenstunden statt. Ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus ist deshalb grundsätzlich wichtig, damit sich die Netzhaut regelmäßig regenerieren kann.

Nachts schüttet unser Körper vermehrt Melatonin aus – ein Hormon, das nicht nur den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert, sondern auch direkt in der Netzhaut gebildet wird. Melatonin wirkt als starkes Antioxidans, fängt freie Radikale ab und unterstützt so den Schutz der empfindlichen Netzhautzellen vor oxidativem Stress.
Ein guter, regelmäßiger Schlaf hilft dabei, diesen Melatoninrhythmus stabil zu halten – und damit auch die nächtlichen Regenerationsprozesse im Auge.

Dazu baut das Auge täglich Millionen beschädigter Zellbestandteile ab und ersetzt sie durch neue. Für diese Reparaturprozesse ist ein sehr aktiver Stoffwechsel nötig, der viel Energie kostet.

Die Abfallprodukte werden normalerweise über das Pigmentepithel entsorgt, eine Art Versorgungszentrale unter den Sehzellen. Das Pigmentepithel liefert Nährstoffe, Sauerstoff und sorgt für die Reinigung. Wenn diese Entsorgung nicht mehr richtig funktioniert – etwa durch Alter, Stress, Entzündungen oder schlechte Ernährung – bleiben Abfallstoffe liegen. Sie sammeln sich als kleine, gelbliche Ablagerungen, sogenannte Drusen, unter der Netzhaut.

Drusen sind oft das erste sichtbare Zeichen einer beginnenden Makuladegeneration, auch wenn noch keine Symptome auffallen.

Wie schützt sich die Makula? Die Rolle von Lutein und Zeaxanthin

Die Makula besitzt eine natürliche Schutzschicht, das Makulapigment – ein gelber Farbstoff, der aus zwei sekundären Pflanzenstoffen besteht: Lutein und Zeaxanthin. Diese Stoffe können wir nur mit der Nahrung aufnehmen, vor allem durch grünes Blattgemüse, gelbes und oranges Obst sowie einige andere Pflanzen.

Das Makulapigment wirkt wie eine eingebaute Sonnenbrille. Es filtert schädliches kurzwelliges blaues Licht, das sonst tief in die Netzhaut eindringt und dort oxidativen Stress auslösen könnte. Blaues Licht steckt in vielen modernen Lichtquellen wie LEDs und Bildschirmlicht von Smartphones oder Computern. Es sorgt für die Bildung sogenannter freier Radikale – aggressive Moleküle, die Ihre Sehzellen angreifen und den Alterungsprozess beschleunigen können.

Deshalb ist Ihre Ernährung ein zentraler Baustein für den Schutz der Makula – durch antioxidative Nährstoffe, die diese freien Radikale auffangen.

Die zwei Gesichter der Makuladegeneration: trocken und feucht

Man unterscheidet zwei Hauptformen der AMD:

  • Trockene AMD: Hier sterben die Sehzellen im Laufe von Jahren langsam ab. Dieser Prozess verläuft meist schleichend und kann jahrelang stabil bleiben.

  • Feuchte AMD: Dabei wachsen unter der Netzhaut neue, aber undichte Blutgefäße, die Flüssigkeit austreten lassen. Diese Form entwickelt sich oft schneller und ist mit rascherem Sehverlust verbunden.

Beide Formen führen dazu, dass das empfindliche Gleichgewicht im Auge aus dem Lot gerät. Darum ist es so wichtig, früh zu reagieren und Veränderungen wahrzunehmen.

Wie Sie selbst aktiv werden können – Ernährung und mehr

Bestimmte Nährstoffe helfen nachweislich, die Makula zu stärken:

  • Lutein und Zeaxanthin schützen das Makulapigment.
  • Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Zellgesundheit.
  • Zink und Vitamin D fördern die Abwehrkräfte und Reparaturmechanismen.

Diese Stoffe wirken entzündungshemmend, stärken die Zellfunktionen und unterstützen die Regeneration des Gewebes. Deshalb lohnt es sich, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, die reich an diesen Nährstoffen ist.

Frühwarnsystem Amsler-Gitter – So einfach geht’s

Mit dem Amsler-Gitter können Sie Veränderungen im zentralen Sehfeld ganz einfach selbst überprüfen:

  • Sie tragen Ihre Brille und bedecken ein Auge.
  • Blicken mit dem offenen Auge aufmerksam auf den Punkt in der Mitte des Gitters.
  • Verzerrungen, verschwommene Stellen oder „Wellen“ im Raster können ein Zeichen für Makulaschäden sein.
  • Testen Sie beide Augen einzeln und möglichst regelmäßig – zum Beispiel einmal pro Woche.
  • Einen Ausdruck des Amsler-Gitters können Sie gut sichtbar an Ihrem Kühlschrank oder Spiegel anbringen, damit Sie den Test nicht vergessen.

Wenn Ihnen auffällt, dass Linien verzogen oder Flecken zu sehen sind, scheuen Sie sich nicht, Ihren Augenarzt anzurufen und einen Kontrolltermin zu vereinbaren.

Amsler Gitter

Ihre Gene sind nicht Ihr Schicksal – Lebensstil macht den Unterschied

Sie fragen sich, wie sehr Ihre Gene das Risiko für Makuladegeneration beeinflussen? Tatsächlich haben genetische Faktoren Bedeutung, aber sie sind nicht allein entscheidend.

Zum Beispiel spielt Rauchen eine der stärksten Rollen bei der Entstehung von AMD – je früher man damit aufhört, desto besser für die Augen.

Stress, Bewegungsmangel und vor allem ein Mangel an wichtigen Nährstoffen, allen voran Vitamin D, beeinflussen ebenfalls stark, wie sich die AMD entwickelt.

Studien zeigen: Wer sich gesund ernährt, sich bewegt und auf sein Wohlbefinden achtet, kann sein Risiko – auch bei genetischer Vorbelastung – deutlich verringern.

Oxidativer Stress – der „Rost“ in Ihren Augen

Oxidativer Stress ist ein Begriff, der oft fällt – doch was bedeutet er eigentlich?

Stellen Sie sich vor, Ihre Zellen sind wie ein Auto aus Metall, das rostet, wenn es ständig Wind und Regen ausgesetzt ist. Im Körper passiert Ähnliches: Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die unkontrolliert Zellen beschädigen können.

Normalerweise hat der Körper Antioxidantien, die diese freien Radikale „fangen“ und unschädlich machen. Wenn aber zu viele Radikale entstehen – etwa durch schlechte Ernährung, Stress oder zu viel Licht – entsteht oxidativer Stress.

Dieser Stress lässt Zellen schneller altern, stört Reparaturmechanismen und trifft gerade die empfindliche Makula besonders.

Wichtig für Sie: Sie können oxidativen Stress mit einer gesunden Lebensweise deutlich reduzieren:

  • Essen Sie reichlich buntes Obst und Gemüse (z. B. Beeren, Spinat, Karotten), denn diese enthalten viele schützende Antioxidantien.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig – das kurbelt Ihre Zellabwehr an.
  • Sorgen Sie für guten Schlaf, denn nachts kann sich Ihr Körper besonders gut regenerieren.
  • Reduzieren Sie Stress mit kleinen Pausen, Atemübungen oder Spaziergängen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser oder grünen Tee, der ebenfalls antioxidativ wirkt.

Fazit: Für Ihre Augen zählt jeder Tag

Makuladegeneration ist zwar eine ernstzunehmende Erkrankung, aber Sie sind nicht machtlos. Mit Wissen und bewussten Entscheidungen können Sie viel für Ihre Augengesundheit tun.

Jede kleine positive Veränderung in Ernährung, Bewegung und Lebensstil zählt – und kann helfen, das Risiko zu senken oder die Erkrankung zu verlangsamen.

Bleiben Sie dran, machen Sie den Amsler-Test und scheuen Sie sich nicht, bei Unsicherheiten den Augenarzt aufzusuchen.

Ihre Augen sind ein wertvolles Geschenk – kümmern Sie sich gut um sie!

Naturheilkundliche Begleitung: Welche Rolle kann Augenakupunktur nach Boel spielen?

Viele meiner Patientinnen und Patienten mit Makuladegeneration stellen irgendwann die Frage: „Gibt es neben Ernährung und Lebensstil noch etwas, was ich unterstützend tun kann?“

Eine Möglichkeit aus der Naturheilkunde ist die Augenakupunktur, wie ich sie in meiner Praxis nach der Methode von Prof. John Boel anwende. Dabei werden spezielle Akupunkturpunkte am Körper – zum Beispiel an Händen, Füßen, Stirn und Knien – stimuliert, um aus naturheilkundlicher Sicht die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Regulationsprozesse im Augenbereich zu unterstützen.

Augenakupunktur versteht sich dabei immer als begleitendes Verfahren:

  • ergänzend zur augenärztlichen Behandlung,

  • in Kombination mit einer auf die Netzhaut abgestimmten Ernährung,

  • eingebettet in ein Gesamtkonzept, das auch Stressregulation und Allgemeingesundheit berücksichtigt.

Einige Menschen berichten, dass sie sich nach einer Behandlungsserie „stabiler“, „klarer“ oder „entlasteter“ fühlen, bei anderen fallen die Veränderungen subtiler aus. Die Reaktionen sind sehr individuell – konkrete Erfolge oder Verbesserungen der Sehkraft können nicht garantiert werden.

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Hinweis: Dieser Blogbeitrag basiert auf Studienergebnissen, darf jedoch nicht zur Selbstbehandlung oder Selbstdiagnose verwendet werden. Es ist wichtig, mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu sprechen, um individuelle Ratschläge und Empfehlungen zu erhalten. Ein Fachexperte kann Ihnen die bestmögliche Unterstützung bieten. Nutzen Sie die Informationen in diesem Artikel als Ausgangspunkt, um eine fundierte Diskussion über Ihre Augengesundheit zu führen.

Autor: Andrea Schnitzler

Dipl. Ökotrophologin, Heilpraktikerin. Mit einem Diplom in Oecotrophologie und der Berufsbezeichnung als Heilpraktikerin bietet die Autorin ein breites Spektrum an Fachwissen und praktischen Fähigkeiten. Diese multidisziplinäre Ausbildung ermöglicht es ihr, Themen rund um Ernährung, Hautpflege und alternative Heilmethoden aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und umfassende, fundierte Beratung und Inhalte zu bieten.

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Sympathikustherapie

Sympathikustherapie

Sympathikustherapie nach Dr. Steinrücken

Sympathikustherapie in Erkelenz

Wenn das Nervensystem nicht mehr zur Ruhe kommt

Sanfte naturheilkundliche Begleitung bei Anspannung, funktionellen Beschwerden und körperlichen Stressreaktionen – ohne ruckartige Manipulationen und ohne Heilversprechen.

Viele Menschen kommen in die Praxis mit Beschwerden wie Verspannungen, Kopfschmerzen, innerer Unruhe oder Erschöpfung – und hören nach zahlreichen Untersuchungen trotzdem: „Es ist alles in Ordnung.“ Das fühlt sich oft nicht stimmig an. Denn der Körper sendet ja deutlich Signale.

Häufig lohnt sich dann ein Blick auf das vegetative Nervensystem – besonders auf den Sympathikus, der den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Die Sympathikustherapie setzt genau dort an: mit sanften manuellen Impulsen, die aus naturheilkundlicher Sicht die Regulation unterstützen können.

sanfte manuelle Impulse vegetatives Nervensystem 
Mit Ihrer Anspannung sind Sie hier nicht allein.

Viele Betroffene kennen das

Wenn der Körper dauerhaft auf Alarm steht

Manchmal fühlt sich der Körper angespannt an, obwohl äußerlich gar nichts „Akutes“ passiert. Muskeln lassen nicht richtig los, der Schlaf ist unruhig, der Kopf schmerzt oder die Verdauung reagiert empfindlich.

„Ich bin ständig angespannt.“

Auch in Ruhe bleibt der Körper innerlich aktiv. Die Schulter- und Nackenmuskulatur fühlt sich fest an, Entspannung fällt schwer.

„Es wurde nichts gefunden.“

Untersuchungen können unauffällig sein – und trotzdem spüren Sie, dass Ihr Körper Ihnen etwas mitteilt.

„Ich möchte wieder mehr zur Ruhe kommen.“

Genau hier kann es sinnvoll sein, das vegetative Nervensystem und körperliche Stressmuster genauer anzuschauen.

Die Methode

Was ist die Sympathikustherapie?

Die Sympathikustherapie ist ein ganzheitliches, manuelles Verfahren, das sich auf das vegetative Nervensystem konzentriert – insbesondere auf den Sympathikus.

Der Sympathikus ist der Teil des Nervensystems, der den Körper in Aktivität und Alarmbereitschaft versetzt. Kurzfristig ist das sinnvoll. Wenn dieser Zustand jedoch dauerhaft bestehen bleibt, kann Regeneration schwerer fallen.

In der Sympathikustherapie werden sogenannte Tenderpoints – druckempfindliche Punkte, die auf vegetative Dysbalancen hinweisen können – manuell aufgespürt und mit sanften Impulsen behandelt.

Der Sympathikus beeinflusst unter anderem:

  • Stressreaktionen und innere Anspannung
  • Muskeltonus und Schmerzempfinden
  • Durchblutung und vegetative Regulation
  • Verdauung, Schlaf und Regeneration
  • Körperwahrnehmung und Belastungsreaktionen

Ziel: nicht „Blockaden wegzuzaubern“, sondern Ihrem Körper einen sanften Regulationsimpuls zu geben.

Mögliche Anwendungsbereiche

Für wen kann die Sympathikustherapie interessant sein?

Die Methode wird vor allem bei funktionellen Beschwerden eingesetzt – also bei Symptomen, bei denen Untersuchungen oft keine eindeutige strukturelle Ursache zeigen.

Verspannungen & Schmerzen

Zum Beispiel im Rücken-, Nacken- oder Schulterbereich, besonders wenn die Muskulatur dauerhaft angespannt wirkt.

Kopfschmerzen & Stressmuster

Bei stressassoziierten Kopfschmerzen oder migräneähnlichen Beschwerden kann ein Blick auf das Nervensystem sinnvoll sein.

Unruhe & Erschöpfung

Wenn Schlaf, Verdauung oder innere Ruhe aus dem Takt geraten sind und der Körper schwer abschalten kann.

Wichtig: Reaktionen auf die Behandlung sind individuell. Manche Menschen berichten über mehr Ruhe oder Entlastung, andere benötigen mehr Zeit – und bei manchen bleibt eine Veränderung eher unauffällig. Konkrete Erfolge können nicht versprochen werden.

Ablauf in der Praxis

So läuft eine Behandlung ab

Der Ablauf ist klar strukturiert und findet in ruhiger Atmosphäre statt. Eine Sitzung dauert meist etwa 40 bis 60 Minuten.

1

Kurzes Vorgespräch

Zu Beginn klären wir, welche Beschwerden Sie mitbringen und welche Rolle Stress, Belastungen oder wiederkehrende Muster in Ihrem Alltag spielen.

2

Manuelle Untersuchung

Bestimmte Bereiche entlang der Wirbelsäule und am Körper werden vorsichtig abgetastet. Dabei suche ich nach Tenderpoints – druckschmerzhaften Punkten, die naturheilkundlich eingeordnet werden.

3

Behandlung der Tenderpoints

Die gefundenen Punkte werden mit sanften, gezielten Druck- oder Halteimpulsen behandelt. Die Behandlung erfolgt ohne ruckartige Manipulationen.

4

Einordnung und weitere Schritte

Je nach Beschwerdebild können mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen oder Wochen sinnvoll sein. Dies wird individuell besprochen.

Transparenz

Was sagen Beobachtungen und Erfahrungen?

Die Sympathikustherapie entstammt der praktischen Arbeit mit chronischen und funktionellen Beschwerden. In der Literatur und in Fallserien finden sich Hinweise darauf, dass die Behandlung des vegetativen Nervensystems für bestimmte Beschwerden interessant sein kann.

Hinweise statt Beweise

Viele Untersuchungen umfassen kleinere Patientenzahlen und ersetzen keine großen kontrollierten Studien.

Naturheilkundlicher Baustein

Die Methode kann ein ergänzender Baustein sein, wenn funktionelle Beschwerden und Stressmuster zusammenspielen.

Keine Heilversprechen

Die Wirkung ist individuell. Eine Besserung kann nicht garantiert werden.

Termin & Kosten

Was kostet eine Behandlung?

Die genaue Anzahl der Sitzungen richtet sich nach Ihrer Situation, Ihrem Beschwerdebild und dem Verlauf.

Falls Sie bereits ärztliche Befunde, Diagnosen oder Medikamentenpläne haben, bringen Sie diese gerne zum ersten Termin mit. So kann Ihre Situation besser eingeordnet werden.

Sympathikustherapie-Sitzung

Dauer meist ca. 40 bis 60 Minuten

60 – 90€

Andrea Schnitzler, Heilpraktikerin und Diplom-Ökotrophologin

Über mich

Hallo, ich bin Andrea Schnitzler

Dipl. oec. troph. · Heilpraktikerin · Autorin Naturheilzentrum Schnitzler

Ich begleite Menschen, die ihren Körper besser verstehen und naturheilkundlich unterstützen möchten. Gerade bei funktionellen Beschwerden ist mir wichtig, nicht nur einzelne Symptome zu betrachten, sondern das Zusammenspiel von Nervensystem, Belastung, Alltag und Körperreaktionen.

Die Sympathikustherapie habe ich bei Dr. Steinrücken erlernt. Ich bin sehr dankbar, diese besondere Therapieform in meiner Praxis anbieten zu dürfen – gerade weil sie einen sanften Zugang zu Beschwerden eröffnet, bei denen das vegetative Nervensystem und körperliche Stressmuster eine Rolle spielen können.

In meiner Praxis nehme ich mir Zeit, Ihre Beschwerden ruhig einzuordnen und gemeinsam zu schauen, welche naturheilkundlichen Schritte sinnvoll sein können – ohne Druck und ohne falsche Versprechen.

Häufige Fragen

Was Sie zur Sympathikustherapie wissen sollten

Was ist der Sympathikus?

Der Sympathikus ist Teil des vegetativen Nervensystems. Er aktiviert den Körper bei Belastung, Stress oder Gefahr. Wenn diese Aktivierung dauerhaft erhöht bleibt, kann Regeneration erschwert sein.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt mit sanften Druck- oder Halteimpulsen. Druckempfindliche Punkte können spürbar sein, es wird jedoch nicht mit ruckartigen Manipulationen gearbeitet.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Das ist individuell unterschiedlich. Je nach Beschwerdebild können mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen oder Wochen sinnvoll sein.

Ersetzt die Sympathikustherapie eine ärztliche Abklärung?

Nein. Bei unklaren, starken oder neu auftretenden Beschwerden sollte immer ärztlich abgeklärt werden, ob eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt.

Kann ein Erfolg garantiert werden?

Nein. Reaktionen auf die Behandlung sind individuell. Manche Menschen berichten über Entlastung oder mehr Ruhe, bei anderen zeigen sich Veränderungen später oder kaum spürbar.

Persönlich klären

Möchten Sie wissen, ob die Sympathikustherapie zu Ihrer Situation passt?

Dann vereinbaren Sie gerne ein Vorgespräch. Gemeinsam schauen wir, welche Beschwerden Sie mitbringen und ob die Methode als naturheilkundlicher Baustein sinnvoll sein kann.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass die Sympathikustherapie in der konventionellen Medizin nicht umfassend wissenschaftlich anerkannt ist. Die Angaben dienen der Information und stellen kein Heilversprechen dar. Die Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose, Abklärung oder notwendige medizinische Therapie.

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Raucherentwöhnung mit Ohrakupunktur

Raucherentwöhnung
mit 
Ohrakupunktur – Laserakupunktur in Erkelenz






Raucherentwöhnung mit Ohrakupunktur Erkelenz | Andrea Schnitzler


Naturheilzentrum Schnitzler · Erkelenz

Raucherentwöhnung mit Ohrakupunktur

Sie möchten endlich rauchfrei leben – aber Willenskraft allein reicht oft nicht aus.
Die Ohrakupunktur unterstützt Ihren Körper von innen: Sie mildert Entzugssymptome,
reduziert das Nikotinverlangen und bringt Ihr vegetatives Nervensystem wieder ins Gleichgewicht.

✔ Über 20 Jahre Erfahrung
✔ Nadel & Laser möglich
✔ Individuelle Begleitung

Raucherentwöhnung mit Ohrakupunktur – Naturheilzentrum Schnitzler Erkelenz

Heilpraktikerin Andrea Schnitzler · Erkelenz

Das steckt dahinter

Warum fällt der Rauchstopp so schwer?

Nikotin ist eine der stärksten psychischen Abhängigkeiten – nicht weil Sie zu schwach sind,
sondern weil Nikotin direkt in Ihrem Belohnungssystem wirkt.

  • Dopaminabfall: Nikotin stimuliert das Glückshormon – und hinterlässt, sobald der Spiegel sinkt, ein intensives Verlangen nach mehr.
  • Körperliche Entzugssymptome: Unruhe, Gereiztheit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme.
  • Heißhunger: Viele greifen nach dem Rauchstopp kompensatorisch zu Essen.
  • Eingespielte Gewohnheiten: Bestimmte Situationen, Orte oder Gefühle lösen den Griff zur Zigarette automatisch aus.

Genau hier setzt die Ohrakupunktur an.
Als wirksame Unterstützung, die den Prozess spürbar erleichtern kann.
Ich begleite Sie dabei, diesen Weg mit mehr Leichtigkeit zu gehen.

Zwei Wege – ein Ziel

Ohrakupunktur oder Softlaser – was passt zu Ihnen?

Beide Methoden stimulieren dieselben bewährten Punkte am Ohr. Sie unterscheiden sich nur darin, wie diese aktiviert werden. Ich berate Sie im Vorgespräch persönlich, welcher Weg für Sie der richtige ist – oder ob eine Kombination sinnvoll ist.

Nadellos

Softlaser-Akupunktur

Dieselbe Wirkung – ohne jede Nadel. Ideal für Menschen mit Nadelangst.

  • Sanfter Laserstrahl – völlig schmerzfrei
  • Stimuliert exakt dieselben Ohrpunkte wie die Nadelmethode
  • Keine Dauernadeln nötig
  • Auch kombinierbar mit der klassischen Ohrakupunktur
  • Empfohlen bei: Nadelangst

Kombination möglich: Manche Patienten profitieren besonders davon, beide Methoden gezielt zu kombinieren.

Wirkprinzip

Was passiert bei der Ohrakupunktur im Körper?

Die Ohrmuschel gilt in der TCM als Spiegelbild des gesamten Organismus.
Bestimmte Punkte sind mit inneren Organen und Funktionskreisen verbunden –
ihre gezielte Stimulation beeinflusst das gesamte System.

Wirkung auf das Nervensystem

Die Punkte für Entspannung und Entgiftung beruhigen den Sympathikus – den „Stressmodus“ Ihres Körpers – und aktivieren den Parasympathikus. Das reduziert Unruhe, Gereiztheit und Schlafprobleme während des Entzugs.

Wirkung auf das Verlangen

Spezifische Ohrpunkte stehen in Verbindung mit dem Belohnungssystem. Ihre Stimulation kann die Intensität von Cravings – also dem akuten Verlangen nach Nikotin – messbar dämpfen, bereits ab der ersten Sitzung.

Was sagt die Forschung?

Studie Ergebnis
White et al. (2006) Systematische Übersicht: Akupunktur zeigte in mehreren Studien signifikante Effekte auf das Zigarettenverlangen im Vergleich zu Placebo-Anwendungen.
Wang et al. (2012) Meta-Analyse: Ohrakupunktur als begleitende Maßnahme bei der Tabakentwöhnung kann das Verlangen nach Nikotin messbar reduzieren.

Diese Ergebnisse sind kein Heilversprechen. Ohrakupunktur ist eine begleitende Methode – und für viele Menschen ein wirkungsvoller Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher.

In meiner Praxis

So läuft die Raucherentwöhnung bei mir ab

Jede Begleitung beginnt damit, Sie als Mensch zu verstehen – nicht nur Ihre Rauchgewohnheiten.

1

Erstes Gespräch · ca. 60 Minuten

Wir besprechen Ihre Rauchgewohnheiten, Auslöser, bisherige Versuche – und welche Methode (Nadel, Laser oder Kombination) am besten zu Ihnen passt.

2

Mein Tipp: 12 Stunden vorher nicht rauchen

So ist Ihr Körper optimal vorbereitet. Sie kommen bereits rauchfrei zur ersten Sitzung – das macht den Effekt sofort spürbar.

3

Behandlung an beiden Ohren

Sanfte Akupunktur (Nadeln oder Laser) an bewährten Punkten. Viele Patienten erleben bereits während der Sitzung eine tiefe Entspannung – und merken, dass der innere Drang nachlässt.

4

Dauernadeln für den Alltag (bei Nadelmethode)

Kleine Nadeln, die einige Tage im Ohr bleiben. Wenn das Verlangen kommt, sanft berühren – sofortige Unterstützung, auch zu Hause.

5

Begleitende Sitzungen & Rückfallprophylaxe

Je nach Bedarf 3–5 Folgebehandlungen à ca. 30 Minuten. Dazu erhalten Sie alltagstaugliche Tipps, Atemübungen und – auf Wunsch – gezielte Mikronährstoffe zur Stabilisierung des Nervensystems.

Kosten & Termin

Preise & Kontakt

Erstbehandlung
90 €
inkl. ausführlicher Raucheranamnese · ca. 60 Min.

Folgebehandlung
45 €
ca. 30 Minuten · empfohlen: 3–5 Sitzungen

So erreichen Sie uns

📍 Friedhofstraße 10
41812 Erkelenz

📞 02432 90 49 45 9

info@naturheilzentrum-schnitzler.de

Öffnungszeiten

Mo.–Do.: 09–13 & 14–18 Uhr

Freitags: 10–13 Uhr

Krankenkassen-Hinweis: Gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten in der Regel nicht. Einige private Kassen und Zusatzversicherungen beteiligen sich – fragen Sie vorab bei Ihrer Versicherung nach.

Häufige Fragen

Ihre Fragen – meine Antworten

Muss ich vor der ersten Sitzung schon aufgehört haben zu rauchen?

Nein – aber es ist empfehlenswert, mindestens 10 Stunden vor der Behandlung nicht zu rauchen. Das erleichtert den Einstieg und macht die Wirkung der Akupunktur bereits beim ersten Termin spürbar.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Die meisten Patienten kommen mit 3–5 Sitzungen gut durch den Prozess. Manche brauchen mehr Begleitung – besonders wenn Rauchen eng mit Stress oder bestimmten Alltagssituationen verknüpft ist.

Ist Ohrakupunktur schmerzhaft?

Die Nadeln sind sehr fein. Die meisten Menschen spüren beim Setzen ein kurzes Kribbeln oder einen leichten Druck – aber keinen echten Schmerz. Viele Patienten empfinden die Behandlung als ausgesprochen angenehm und entspannend.

Was ist, wenn ich Angst vor Nadeln habe?

Dann ist die Softlaser-Akupunktur die ideale Alternative. Dieselben Ohrpunkte werden mit einem sanften Laserstrahl stimuliert – völlig nadellos und schmerzfrei. Sprechen Sie mich im Vorgespräch einfach darauf an.

Kann ich Nadel- und Lasermethode kombinieren?

Ja – und das kann sehr sinnvoll sein. Manche Patienten erhalten die Nadelbehandlung in der Praxis für die tiefe Entspannungswirkung, und nutzen die Laserbehandlung als Nachstimulation oder in Phasen, in denen das Verlangen besonders stark ist. Ich berate Sie individuell, was für Sie am besten passt.

Nehme ich nach dem Rauchstopp zu?

Das ist eine häufige Sorge – und sie ist berechtigt. Nach dem Rauchstopp verändert sich der Stoffwechsel, und viele greifen kompensatorisch zu Essen. Mit gezielter Akupunktur gegen Heißhunger und begleitenden Ernährungstipps aus meiner Praxis kann ich diesen Effekt bei vielen Patientinnen und Patienten deutlich abmildern.

Ihr nächster Schritt

Bereit, rauchfrei zu werden?

Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Vorgespräch –
gemeinsam finden wir die Methode, die am besten zu Ihnen passt.

📞 02432 90 49 45 9

oder schreiben Sie uns: info@naturheilzentrum-schnitzler.de

Rechtlicher Hinweis: Viele Methoden der Naturheilkunde sind im strengen naturwissenschaftlichen Sinne noch nicht abschließend belegt und werden von der Schulmedizin nicht anerkannt. Unsere Aussagen stützen sich auf Erfahrungen aus der Praxis sowie auf verfügbare wissenschaftliche Untersuchungen. Eine individuelle Beratung ersetzt keine ärztliche Diagnose.



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Fortbildung für Kosmetikerinnen

Ganzheitliche
Ernährungsstrategien
treffen auf Kosmetik

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🍏 Die Grundlagen der Ernährung: Verstehe Makro- und Mikronährstoffe, Wasser und Elektrolyte und deren Einfluss auf die Haut.

🦠 Die Rolle des Darms: Erfahre, wie Darmgesundheit, Nährstoffaufnahme und Darmflora die Hautgesundheit und Entzündungsprozesse beeinflussen.

🔄 Autophagie und Anti-Aging:Tauche ein in die Mechanismen der Autophagie und wie du diese durch Ernährungsstrategien fördern kannst.

🌙 Schlaf und Hautgesundheit: Lerne die Bedeutung des Schlafs für die Haut kennen und wie Ernährung die Schlafqualität beeinflusst.

🔥 Antientzündliche Ernährung: Erhalte Einblicke in entzündliche Prozesse und wie Lebensmittel und Nährstoffe Entzündungen reduzieren können.

💪 Kollagen und Hautstruktur: Entdecke die Rolle von Kollagen in der Haut und wie du die Kollagenproduktion durch Ernährung steigern kannst.

🧬 Telomere und Zellalterung: Lerne, was Telomere sind und wie du durch Ernährung die Telomerlänge positiv beeinflussen kannst.

🍬 Glykation und Hautalterung: Erfahre mehr über den Einfluss der Glykation auf die Haut und wie du sie minimieren kannst.

🍇 Weitere Ernährungsstrategien: Erschließe die Welt der Antioxidantien, des glykämischen Index und sinnvoller Nahrungsergänzungsmittel.

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Von einer erfahrenen Fachkosmetikerin und Heilpraktikerin, Dipl. oec. troph. Andrea Schnitzler.

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Über unsere spezielle Facebook-Gruppe, um dich kontinuierlich mit Gleichgesinnten und Experten auszutauschen.

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Antientzündliche Ernährung

Antientzündliche Ernährung

Antientzündliche Ernährung: Ein Schlüssel zu besserer Gesundheit

Die Bedeutung einer antientzündlichen Ernährung wächst stetig, da immer mehr Menschen die vielfältigen Vorteile für ihre Gesundheit erkennen. Von chronischen Erkrankungen wie Rheuma bis hin zu allgemeinen Gesundheitsbeschwerden kann die richtige Ernährung einen signifikanten Unterschied machen.

Warum ist antientzündliche Ernährung wichtig?

Entzündungen sind eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers, können jedoch bei Dauerbelastung zu zahlreichen Gesundheitsproblemen führen. Eine antientzündliche Ernährung kann dabei helfen, den Entzündungsgrad im Körper zu reduzieren und so das Risiko für verschiedene Erkrankungen zu minimieren.

Krankheiten, die von antientzündlicher Ernährung profitieren können

Rheuma: Bei rheumatischen Erkrankungen spielen Entzündungsprozesse eine große Rolle. Eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien ist, kann die Symptome lindern.

Herzerkrankungen: Entzündungen sind ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Lebensmittel wie Beeren und Nüsse können helfen, Entzündungen zu reduzieren.

Diabetes: Eine antientzündliche Ernährung kann den Insulinspiegel stabilisieren und so die Symptome von Diabetes Typ 2 verbessern.

Autoimmunerkrankungen: Bei Erkrankungen wie Lupus oder Multiple Sklerose kann eine antientzündliche Ernährung die Entzündungsreaktionen des Immunsystems modulieren.

Verdauungsprobleme: Bei Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Reizdarmsyndrom kann die Wahl der richtigen Lebensmittel die Symptome signifikant verbessern.

Sie benötigen Unterstützung? Dann berate ich Sie gerne.

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Heißhunger: Dem Teufelskreis von Diäten entkommen

Immer wieder Diäten, aber nie das Wunschgewicht erreichen? Erfahren Sie hier, warum viele Menschen in diesem Teufelskreis gefangen sind.
So entkommen Sie Heißhungerattacken und den Teufelskreis von Diäten.

Haben Sie schon einmal bemerkt, dass Sie trotz ständigen Diäten nicht das gewünschte Gewicht halten können? Und dann haben Sie das Gefühl, immer weniger zu essen und dennoch zuzunehmen? Wenn ja, sind Sie nicht allein. Ich bin seit fast 30 Jahren als Ernährungswissenschaftlerin tätig und habe festgestellt, dass viele meiner Klienten mit Heißhungerattacken zu kämpfen haben – sei es auf Süßes, Herzhaftes oder einfach alles, was gerade greifbar ist.

Diäten verursachen Heißhunger

Heißhunger kann ein Zeichen dafür sein, dass unser Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Oft versuchen wir, unsere Bedürfnisse durch strenge Diäten zu kontrollieren, aber letztendlich führt dies zu einem Teufelskreis von Aufs und Abs. Der Druck, immer auf das Gewicht zu achten und Angst vor einer Gewichtszunahme zu haben, verstärkt den Heißhunger nur noch weiter.
Als Ernährungswissenschaftlerin habe ich gelernt, dass es wichtig ist, eine gesunde Beziehung zum Essen aufzubauen und auf die Signale unseres Körpers zu hören. Heißhungerattacken können oft ein Hinweis darauf sein, dass unser Körper bestimmte Nährstoffe benötigt oder dass wir uns emotional unausgeglichen fühlen. Anstatt uns in strikte Diäten zu stürzen, sollten wir lernen, unseren Körper intuitiv zu ernähren und uns auf ausgewogene Mahlzeiten zu konzentrieren, die uns sättigen und uns die Nährstoffe geben, die wir brauchen.

Erkennen Sie noch Ihr Hungergefühl?

Wann haben Sie das letzte Mal bewusst die Zeichen von Hunger wahrgenommen? Ein leises Magenknurren, ein flaues Gefühl im Magen oder vielleicht sogar Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit oder Kopfschmerzen? Heißhunger entsteht oft, wenn wir die Anzeichen des Hungers ignorieren und zu lange warten. Dadurch neigen wir dazu, uns nach einem langen Arbeitstag, wenn wir nach Hause kommen, auf alles zu stürzen, was gerade greifbar ist. Heute möchte ich Sie ermutigen, öfter in sich hineinzuhorchen und sich zu fragen: Wie sieht es mit meinem Hunger aus? Oder ist es vielleicht nur eine Lust auf etwas Bestimmtes? Je häufiger wir uns diese Fragen stellen und bewusst auf unseren Körper hören, desto schneller kann unser Gehirn wieder lernen, die Signale des Hungers richtig zu interpretieren.

Die Macht des Hormons NPY

Oft höre ich von meinen Klienten, dass sie kein Frühstück zu sich nehmen, einfach weil sie keinen Hunger verspüren. Aber es ist gut zu wissen, dass wir über Nacht, während der längeren Fastenperiode, NPY produzieren – ein Hormon, das unter anderem dazu führt, dass wir mehr Kohlenhydrate verzehren möchten.

Wenn Sie auf das Frühstück oder generell auf Essen verzichten, fordert Ihr Körper mehr Kohlenhydrate. Das liegt daran, dass nach einer längeren Fastenperiode oder der nächtlichen Fastenzeit das Gehirn vermehrt NPY produziert. Der NPY-Spiegel ist normalerweise morgens am höchsten, da die Kohlenhydratreserven in der Leber über Nacht aufgebraucht wurden und Ihr Körper nun Nachschub benötigt. Wenn Sie das Frühstück auslassen, werden Sie im Laufe des Tages von Heißhungerattacken in Form von Verlangen nach schnellen Kohlenhydraten überfallen. Es fühlt sich an, als könnten Sie dem nicht widerstehen, denn Ihr Körper weiß genau, was er braucht.

Stress spielt auch eine Rolle bei der Produktion von NPY. Wenn Sie nicht auf Ihr natürliches Hungergefühl hören und dem Körper die Nahrung verweigern, die er braucht, entstehen mehr und mehr Heißhungerattacken. NPY verstärkt diesen Effekt noch weiter.

Es ist wichtig, wieder in sich rein zu horchen, und auf das natürliche Hungergefühl Ihres Körpers zu hören. Wenn Sie morgens keinen Hunger verspüren, könnte es sein, dass Sie spät am Abend zu viel gegessen haben oder dass Ihr Körper sich an eine ungesunde Ernährungsweise gewöhnt hat. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, Ihre Essgewohnheiten anzupassen und eine ausgewogene Mahlzeit am Morgen einzunehmen.

Indem Sie Ihrem Körper die richtige Nahrung geben, wenn er danach verlangt, können Sie Heißhungerattacken reduzieren und eine gesunde Beziehung zum Essen aufbauen. Hören Sie auf die Zeichen Ihres Körpers und geben Sie ihm die Nährstoffe, die er benötigt, um optimal zu funktionieren.

Wichtig: Essen Sie langsam

Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass es nicht nur um das, was wir essen, sondern auch um das, wie wir essen, geht. Schnelles Essen, ohne uns Zeit zu nehmen, um bewusst zu genießen und unsere Mahlzeiten zu würdigen, kann dazu führen, dass wir uns nicht wirklich zufrieden fühlen und daher nach mehr verlangen. Indem wir uns auf das Essen konzentrieren, den Geschmack wertschätzen und langsam kauen, können wir ein besseres Gefühl der Sättigung entwickeln und Heißhungerattacken reduzieren. Denn das Sättigungsgefühl setzt nach 10 min. ein, unabhängig von der Menge, die wir zu uns nehmen.

Heisshungerattacken

Diäten machen dick: „Warum eine Ernährungsumstellung der Schlüssel ist“

Haben Sie schon einmal beobachtet, dass das Ignorieren Ihres Hungergefühls zu vermehrter Lust auf Kohlenhydrate führt? Und wenn Sie eine Diät beginnen, drehen sich Ihre Gedanken oft um die tollsten Rezepte und Sie verspüren Lust auf alles Mögliche, sitzen aber letztendlich mit einem Becher Quark und Beeren da? Je mehr Sie sich etwas verbieten, desto mehr Lust bekommen Sie auf das, was gerade nicht erlaubt ist.

Diäten machen tatsächlich dick, und das liegt oft daran, dass sie eine einseitige Ernährung beinhalten. Von Suppendiäten über Eiweißdiäten bis hin zu Gemüsediäten und vielem mehr hangeln wir uns von einer Diät zur nächsten. Wie oft habe ich schon den Satz gehört: „Frau Schnitzler, Sie sind meine letzte Hoffnung.“ Aber ich möchte nicht die letzte Anlaufstelle sein, die eine weitere Diät anbietet. Stattdessen möchte ich eine Ernährungsumstellung anbieten, die das Hunger- und Sättigungsgefühl einbezieht. Keine Crash-Diäten, sondern eine ganz normale, gesunde Mischkost.

Der Grund, warum Diäten oft nicht funktionieren, liegt darin, dass sie oft auf Einschränkungen und Verbote basieren. Wenn wir uns bestimmte Lebensmittel komplett verbieten, erzeugen wir eine Art Verlangen danach. Unser Körper reagiert darauf mit verstärkter Lust und Heißhunger auf diese verbotenen Lebensmittel. Der Teufelskreis beginnt, und wir finden uns in einem ständigen Kampf zwischen dem Wunsch, abzunehmen, und dem Verlangen nach dem Verbotenen.

Eine Ernährungsumstellung hingegen basiert auf dem Konzept des Ausgleichs und der Vielfalt. Sie erlaubt uns, eine breite Palette an Lebensmitteln zu genießen und die Bedürfnisse unseres Körpers zu respektieren. Indem wir auf unser Hunger- und Sättigungsgefühl hören, können wir eine gesunde Beziehung zum Essen aufbauen und die richtige Menge an Nahrung zu uns nehmen.

Ich biete keine Crash-Diäten an, sondern eine ganzheitliche Herangehensweise an die Ernährung. Ich unterstütze Menschen dabei, eine ausgewogene Mischkost zu praktizieren, die reich an Nährstoffen ist und den individuellen Bedürfnissen angepasst wird. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Gewichtsverlust, sondern auch auf dem allgemeinen Wohlbefinden und der Förderung einer nachhaltigen Ernährung.

Die Folge von häufigen Diäten:

Wenn Sie häufig von einer Diät in die nächste fallen, wird Ihr Körper Fett speichern. Er hat gelernt, dass er wenig Nahrung bekommt und hält für die nächste Hungerperiode daran fest. Die Enzyme, die für die Produktion und Speicherung von Fett verantwortlich sind, verdoppeln sich.
Doch das ist nicht alles. Häufige Diäten führen auch dazu, dass sich Ihr Stoffwechsel verlangsamt. Ihr Körper passt sich an die niedrige Kalorienzufuhr an und reduziert den Energieverbrauch. Dadurch wird es immer schwieriger, Gewicht zu verlieren und das erreichte Gewicht zu halten.

Der Teufelskreis wird verstärkt, wenn Heißhungerattacken auftreten. Je häufiger Sie Diäten machen, desto mehr entwickeln Sie eine Vorliebe für Nahrungsmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt. Dies liegt daran, dass Ihr Körper aufgrund der Diätphasen das Verlangen nach energiereichen Lebensmitteln entwickelt.
Ein bekanntes Phänomen, das mit häufigen Diäten einhergeht, ist der Jo-Jo-Effekt. Wenn Sie immer wieder ab- und zunehmen, kann dies zu einer dauerhaften Gewichtszunahme führen. Ihr Körper gerät in einen Hungernotstand und neigt dazu, mehr Fett zu speichern, um sich auf zukünftige Hungerperioden vorzubereiten.

Viele meiner Klienten haben den Bezug zum Sättigungsgefühl verloren. Sie essen schnell und oft die doppelte Menge an Nahrung, die sie eigentlich benötigen. Ein Tipp, um dieses Gefühl wiederzuerlangen, ist es, langsam zu essen und gut zu kauen. Hören Sie in sich hinein und fragen Sie sich, ob Sie wirklich satt sind. Dieses Gefühl kann wieder trainiert werden.
Eine weitere Auswirkung häufiger Diäten ist die Bildung von Bauchfett. Wenn der Körper immer wieder in den Hungermodus versetzt wird, neigt er dazu, vermehrt Fett im Bauchbereich zu speichern. Dieses Bauchfett kann gesundheitliche Probleme wie Herzerkrankungen und Diabetes begünstigen.

Fazit:
Der Teufelskreis von Diäten und Heißhungerattacken kann durchbrochen werden. Es erfordert Geduld, Selbstakzeptanz und den Aufbau einer gesunden Beziehung zum Essen. Es geht darum, unseren Körper zu respektieren, auf seine Bedürfnisse zu hören und eine ausgewogene Ernährung zu praktizieren, die uns nicht nur körperlich, sondern auch emotional nährt.

 

Autor: Andrea Schnitzler

Dipl. Ökotrophologin, Heilpraktikerin, Fachkosmetikerin. Mit einem Diplom in Oecotrophologie, einer zusätzlichen Qualifikation als Fachkosmetikerin und der Berufsbezeichnung als Heilpraktikerin bietet die Autorin ein breites Spektrum an Fachwissen und praktischen Fähigkeiten. Diese multidisziplinäre Ausbildung ermöglicht es ihr, Themen rund um Ernährung, Hautpflege und alternative Heilmethoden aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und umfassende, fundierte Beratung und Inhalte zu bieten.

 

Makuladegeneration? Verzichten Sie lieber auf Energiesparlampen

Warum Ihre Beleuchtung bei Makuladegeneration plötzlich wichtig wird

Viele Betroffene fragen sich, ob Energiesparlampen mit ihrem Blaulichtanteil die ohnehin empfindliche Netzhaut zusätzlich stressen können. In diesem Artikel erfahren Sie, warum bei Makuladegeneration ein bewusster Umgang mit Beleuchtung sinnvoll ist – und wie Sie Ihre Augen im Alltag sanft entlasten können.

Hier lesen Sie,

  • warum Energiesparlampen problematisch sein können,

  • welche Alternativen für empfindliche Augen oft angenehmer sind,

  • und wie Sie Ihre Beleuchtung einfach und praxistauglich umstellen können.

Makuladegeneration und Energiesparlampen: Warum diese Kombination kritisch ist

Energiesparlampen, oft Kompaktleuchtstofflampen genannt, enthalten Quecksilberdampf und erzeugen Licht über UV-Strahlung. Dabei entsteht ein erhöhter Anteil an kurzwelligem Blaulicht. Dieses „harte“ Licht wirkt oft grell und belastet besonders die Makula – den Bereich der Netzhaut, der für scharfes Sehen verantwortlich ist.

Wichtig: Sonnenlicht ist die Hauptquelle für Blaulicht. Künstliche Lichtquellen addieren zusätzliche Belastung.

Bei bereits geschädigter Makula lohnt es sich, besonders auf die Lichtqualität zu achten und Energiesparlampen zu vermeiden.

Neuere Forschungen zeigen, dass besonders energiereiches blaues Licht, wie es bei kaltweißen LEDs häufig vorkommt, entzündliche Prozesse in der Netzhaut fördern kann. Diese Entzündungen erhöhen das Risiko einer vorzeitigen Makuladegeneration – insbesondere bei Menschen, die bereits Augenprobleme haben. Daher wird empfohlen, künstliche Beleuchtung bewusst zu wählen und auf warmweißes Licht zurückzugreifen, das die Augen deutlich weniger belastet.

Warum sich die klassische Glühbirne besser für Ihre Augen anfühlt

Viele erinnern sich: „Mit der alten Glühbirne hatte ich kein unangenehmes Blendgefühl.“ Das liegt am warmen, kontinuierlichen Lichtspektrum der Glühbirne.

  • Viel Rot- und Gelbanteil, wenig Blaulicht
  • Weiches Licht, das die Makula schont

Nachteil: Hoher Stromverbrauch und Wärmeentwicklung. Für empfindliche Augen war sie jedoch oft verträglicher als heutige Energiesparlampen.

Augenschonende Beleuchtungsalternativen bei Makuladegeneration

LED ist nicht gleich LED. Wenn Sie LEDs nutzen möchten, achten Sie auf:

Warmweiße LEDs mit hohem Qualitätsstandard

  • Farbtemperatur: 2700–3000 Kelvin (warmweiß)
  • Hoher Farbwiedergabeindex (CRI ≥ 90) für weniger Blendung und angenehme Kontraste
  • Möglichst flimmerarme Produkte: entlasten zusätzlich das visuelle System

So machen Sie Ihre Beleuchtung augenfreundlich

  1. Lieblings- und Leseplatz:
    Nutzen Sie warmweiße, seitlich positionierte Lampen mit Schirm oder Milchglas. Das Licht soll sanft und blendfrei sein.

  2. Blendung reduzieren:
    Vermeiden Sie direktes Licht von oben, es kann zu Überanstrengung der Augen führen. Setzen Sie auf Lampenschirme, Stehlampen und indirekte Beleuchtung (Reflexion an Wänden/Decke).

  3. Mehrere Lichtquellen:
    Statt einer grellen Deckenlampe lieber 2–3 kleinere Lichtquellen für harmonisches Raumlicht.

  4. Bildschirmnutzung anpassen:
    Nutzen Sie Blaulichtfilter, reduzieren Sie abends die Helligkeit und gönnen Sie Ihren Augen regelmäßige Pausen.

  5. Regelmäßige Augenuntersuchungen:
    Kontrollieren Sie den Verlauf der Makuladegeneration regelmäßig beim Augenarzt.

Fazit: Makuladegeneration? Verzichten Sie lieber auf Energiesparlampen

Der Verzicht auf klassische Energiesparlampen kann Ihre Augen entlasten und Beschwerden reduzieren. Gleichzeitig hilft eine bewusst sanfte Beleuchtung dabei, den Alltag angenehmer zu gestalten – ohne komplett im Halbdunkel zu leben.

Ihr nächster Schritt: Starten Sie mit der Umstellung an Ihren wichtigsten Lichtplätzen und achten Sie auf qualitativ hochwertige, warmweiße LEDs oder Glühbirnen für ein augenschonendes Raumlicht.

Quellen:

  • Frontiers in Aging Neuroscience (2024): „Blue light-induced phototoxicity in retinal cells: implications in age-related macular degeneration“
  • BrightFocus Foundation (2024): Forschungsergebnisse zu Blaulicht und Makuladegenerationsschutz

Buchempfehlung: „MAKULA… WAS?“:

Ihr persönlicher Ratgeber für mehr Sicherheit und Lebensqualität bei Makuladegeneration. Hier erfahren Sie mehr.

Ganzheitliche Unterstützung bei Makuladegeneration

Wer über die Beleuchtung hinaus aktiv werden möchte: In meiner Praxis begleite ich Menschen mit Makuladegeneration mit naturheilkundlichen Ansätzen – unter anderem mit der Augenakupunktur nach John Boel, die speziell bei Netzhauterkrankungen eingesetzt wird. Wenn Sie wissen möchten, welche Möglichkeiten für Sie infrage kommen, schauen Sie gerne hier vorbei.

Schlaf und Übergewicht: Warum guter Schlaf wichtig ist

Wie guter Schlaf Ihnen beim Abnehmen helfen kann

Stellen Sie sich vor, dass Schlaf einen positiven Einfluss auf Ihr Gewicht haben kann. Spannend, oder? Eine wachsende Anzahl von Studien zeigt, dass ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf wichtige Faktoren sind, um ein gesundes Körpergewicht zu halten. Das bedeutet, indem Sie Ihrem Schlaf genügend Aufmerksamkeit schenken, können Sie nicht nur Ihrem allgemeinen Wohlbefinden zugutekommen, sondern auch Ihr Gewicht besser kontrollieren.

Immer mehr Menschen haben mit Fettleibigkeit zu kämpfen? Vielleicht sind auch Sie betroffen. Oft wird dies auf eine erhöhte Kalorienaufnahme und weniger Bewegung zurückgeführt. Aber wussten Sie, dass es noch eine weitere wichtige Variable gibt, die zu Gewichtsproblemen beitragen kann? Ja, Sie haben richtig geraten – der Schlaf! Forschungsergebnisse zeigen, dass Schlafmangel und schlechte Schlafqualität Einfluss auf unser Gewicht haben können. Daher frage ich jeden Patienten, der abnehmen möchte nach seiner Schlafqualität sowie Schlafdauer.

Was die Forschung über Schlaf und Gewicht sagt

Es wird immer deutlicher, dass der Schlaf eine entscheidende Rolle für unser Körpergewicht spielt. Wissenschaftler haben begonnen, die Verbindungen zwischen Schlaf, unserer Umgebung und Fettleibigkeit genauer zu erforschen. Und was sie herausgefunden haben, ist ziemlich interessant: Schlafmangel und schlechter Schlaf stehen nicht nur mit verschiedenen Gesundheitsproblemen, sondern auch mit Fettleibigkeit in Verbindung. Das bedeutet, dass es sich lohnt, unseren Schlaf genauer unter die Lupe zu nehmen und ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Was Sie über den Schlaf wissen sollten

Schlaf ist nicht nur Schlaf. Es gibt verschiedene Phasen, die unterschiedliche Funktionen haben und auch mit unserem Gewicht zusammenhängen können. Einige dieser Phasen beeinflussen unsere Hormone und können somit Einfluss auf unser Gewicht nehmen. Die Schlafphasen sind: Einschlafphase, leichter Schlaf, Tiefschlaf, leichter Schlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf.

Der Tiefschlaf – Die Phase der Erholung

Schlaf und die Regulation von Leptin und Ghrelin: Forscher haben intensiv daran gearbeitet, den Zusammenhang zwischen Schlaf und Fettleibigkeit zu verstehen. Dabei haben sie einen wichtigen hormonellen Zusammenhang entdeckt. Insbesondere spielen die Hormone Leptin und Ghrelin eine entscheidende Rolle. Diese Hormone sind maßgeblich für die Regulation von Appetit und Sättigung verantwortlich. Eine gestörte Aktivität von Leptin und Ghrelin kann das Gewicht beeinflussen und zu Fettleibigkeit führen.

Im Schlaf durchlaufen wir verschiedene Phasen, die unterschiedliche Funktionen haben. Der Tiefschlaf ist dabei von entscheidender Bedeutung für Ihre körperliche Erholung. In dieser Phase sind die Muskeln entspannt, die Augen völlig ruhig, der Stoffwechsel verlangsamt sich sowie die Zellteilung und die Regulation von Hormonen. Insbesondere werden Hormone wie Leptin und Ghrelin beeinflusst, die Ihr Sättigungsgefühl steuern. Leptin erzeugt ein Gefühl der Sättigung, während Ghrelin Ihr Verlangen nach Essen steigert. Der Tiefschlaf ist auch eine Zeit der mentalen Entspannung, in der Ihr Gehirn zur Ruhe kommt.

Weitere Probleme durch Schlafmangel auf die Psyche:

Ein Mangel an Tiefschlaf kann zu verschiedenen Problemen führen. Psychologisch gesehen können sich aggressives Verhalten und Stimmungsschwankungen entwickeln. Bei Kindern kann ein Mangel an Tiefschlaf zu Aufmerksamkeitsproblemen und einer beeinträchtigten akademischen Leistung führen.
Insgesamt ist der Tiefschlaf eine wesentliche Phase des Schlafs, in der Ihr Körper zur Ruhe kommt, sich regeneriert und wichtige Hormone reguliert werden. Indem Sie genügend Tiefschlaf bekommen, können Sie die Grundlage für eine gute körperliche und psychische Gesundheit legen. Also sorgen Sie dafür, dass Sie genug Zeit für eine qualitativ hochwertige Nachtruhe einplanen und Ihrem Körper die Erholung ermöglichen, die er benötigt. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um im Tiefschlaf wirklich zur Ruhe zu kommen, und starten Sie ausgeruht und erfrischt in einen neuen Tag.

Wenig Schlaf fördert Fressattacken

Vielleicht kennen Sie das auch? Wer unter Schlafmangel leidet am nächsten Tag unter Heißhunger auf schnelle Kohlehydrate wie Süßigkeiten, Brot etc.
Der Zusammenhang zwischen Schlaf und Übergewicht ist komplex und noch nicht vollständig erforscht. Es wurde festgestellt, dass der Schlaf einen erheblichen Einfluss auf Lebensgewohnheiten, insbesondere die Ernährung, haben kann. Studien deuten darauf hin, dass Schlafmangel mit einem höheren Verzehr von energiereichen Lebensmitteln in Verbindung gebracht wird. Es wurde auch festgestellt, dass ausreichender Schlaf mit einer gesünderen Ernährung, einschließlich höherem Obst- und Gemüsekonsum, assoziiert ist. Diese Beobachtungen stützen den Zusammenhang zwischen Schlaf und Fettleibigkeit, obwohl weitere Forschung erforderlich ist, um endgültige Schlussfolgerungen zu ziehen. Es ist möglich, dass Menschen mit besseren Essgewohnheiten auch bessere Schlafgewohnheiten haben, und es ist wichtig, diesen Zusammenhang weiter zu untersuchen.

Wie viel Schlaf benötigen wir?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie lange Sie eigentlich schlafen sollten? Gesunder Schlaf ist von großer Bedeutung für Ihre körperliche und geistige Gesundheit. Die optimale Schlafdauer kann jedoch von Person zu Person unterschiedlich sein und hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Geschlecht und Lebensstil ab.
Die Schlafdauer variiert je nach Alter. Laut der National Sleep Foundation wird Erwachsenen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen, jede Nacht 7 bis 9 Stunden zu schlafen. Für ältere Erwachsene ab 65 Jahren sind 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht empfehlenswert. Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren benötigen 8 bis 10 Stunden Schlaf, während Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren 9 bis 11 Stunden Schlaf benötigen.

Der Schlafbedarf ist individuell

Es ist wichtig zu beachten, dass dies allgemeine Empfehlungen sind und individuelle Unterschiede bestehen können. Manche Menschen fühlen sich bereits nach weniger Schlaf ausgeruht, während andere mehr Ruhezeit benötigen, um sich erholt zu fühlen. Hören Sie auf Ihren Körper und achten Sie auf Anzeichen von Müdigkeit oder Energiemangel. Wenn Sie regelmäßig Schwierigkeiten haben, ausreichend Schlaf zu bekommen oder sich nicht erholt fühlen, ist es ratsam, dies mit einem Arzt oder einem Schlafspezialisten zu besprechen.
Denken Sie daran, dass ausreichender Schlaf ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils ist. Indem Sie genug Zeit für Ihren Schlaf einplanen und qualitativ hochwertigen Schlaf fördern, können Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Fazit: Die neuesten Forschungsergebnisse zeigen uns, dass Schlafmangel und schlechte Schlafqualität mit Gewichtsproblemen zusammenhängen können. Um das Risiko von Fettleibigkeit und anderen gesundheitlichen Problemen zu verringern, ist es wichtig, den Schlaf als einen bedeutenden Aspekt des Gewichtsmanagements anzuerkennen. Wenn Sie bewusst auf guten Schlaf achten, können Sie positive Auswirkungen auf Ihr allgemeines Wohlbefinden und Ihre Gewichtskontrolle haben. Gönnen Sie sich also eine erholsame Nacht und nehmen Sie den Schlaf ernst – Ihr Körper wird es Ihnen danken!

 

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