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Autor: Andrea Schnitzler

Diagnose Makuladegeneration – Alles was Sie jetzt wissen sollten

Diagnose AMD:

Sie haben die Diagnose Makuladegeneration erhalten? Plötzlich steht im Raum, dass Ihre Sehkraft nachlassen könnte – und oft heißt es nur: „Wir beobachten das.“ Viele Betroffene
verlassen die Praxis mit mehr Fragen als Antworten.

Lassen Sie sich nicht entmutigen: Es gibt Möglichkeiten, Ihre Augengesundheit aktiv zu unterstützen – wissenschaftlich fundiert und ganzheitlich gedacht.

Individuelle Beratung bei Makuladegeneration

In meiner Beratung zeige ich Ihnen, wie Sie mit Ernährung, Blutwerten und Lebensstil gezielt Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung nehmen können – verständlich, praxisnah und auf Ihre Situation zugeschnitten.

Sie erfahren unter anderem:

  • welche Nährstoffe Ihre Makula wirklich braucht,
  • welche Blutwerte Aufschluss über Entzündungen, Nährstoffstatus und Stoffwechsel geben,
  • welche Medikamente wichtige Vitamine rauben können – und wie Sie gegensteuern,
  • wie Sie Ihren Alltag Schritt für Schritt augenfreundlicher gestalten.

Ich begleite seit vielen Jahren Menschen mit Makuladegeneration. Immer wieder berichten mir Patienten, dass ihre Augenärzt:innen erstaunt sagen:

„Eigentlich müsste Ihre Sehkraft schlechter sein – was auch immer Sie tun, machen Sie bitte weiter so.“

Das ist kein Heilversprechen – aber ein deutliches Zeichen dafür, dass sich ein bewusster Umgang mit Ernährung, Lebensstil und Blutwerten lohnen kann.

Was Sie im Beratungsgespräch erwartet

  • ein Gespräch, das sowohl trockene als auch feuchte AMD berücksichtigt,
  • einfache, effektive Maßnahmen für Augen und ganzen Körper,
  • konkrete Tipps zur Ernährung bei Makuladegeneration,
  • Hinweise zu wichtigen Blutwerten und deren Bedeutung,
  • Bewertung von Medikamenten im Hinblick auf mögliche Nährstoffverluste,
  • Unterstützung bei der Auswahl sinnvoller, individuell passender Nahrungsergänzungen.

Ziel ist, dass Sie Ihren Weg mit AMD besser verstehen – und wissen, was Sie jenseits von Spritzen und Kontrollterminen selbst tun können.

So können Sie einen Beratungstermin anfragen

Wenn Sie mehr tun möchten, als nur von einem Kontrolltermin zum nächsten zu gehen, können Sie ganz unkompliziert Kontakt aufnehmen und eine Beratung anfragen.

Nutzen Sie dazu einfach mein Kontaktformular und schildern Sie kurz Ihre Situation. Ich melde mich bei Ihnen mit einem Terminvorschlag zurück.


Beratung bei Makuladegeneration anfragen

Das Gespräch kann auf Wunsch auch bequem online via Teams stattfinden.

Warum ich dieses Angebot entwickelt habe

Viele Betroffene erzählen mir, dass sie sich von der schulmedizinischen Versorgung allein gelassen fühlen: Sie erhalten Spritzen oder Kontrollen – haben aber das Bedürfnis, aktiv mitzuwirken und mehr über die Hintergründe ihrer Erkrankung zu erfahren.

Mein Ziel ist es, Ihnen Orientierung zu geben, Zusammenhänge verständlich zu machen und mit Ihnen einen individuellen, gut machbaren Plan zu erarbeiten, der in Ihren Alltag passt.

Anstatt sich im Informationsdschungel zu verlieren, erhalten Sie gebündeltes, wissenschaftsbasiertes Wissen – übersetzt in konkrete Schritte für Ihre Augengesundheit.

Über mich

Ich bin Andrea Schnitzler, Diplom-Ökotrophologin und Heilpraktikerin mit den Schwerpunkten Makuladegeneration, Augengesundheit und antientzündliche Ernährung.

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen mit chronischen Augenerkrankungen. Meine Arbeit verbindet schulmedizinische Befunde mit ganzheitlichen Ansätzen – unter anderem Ernährungstherapie und Augenakupunktur nach Prof. Boel.

Mein Anliegen ist es, Ihnen Mut zu machen, Zusammenhänge verständlich zu erklären und Sie dabei zu unterstützen, Ihre Augengesundheit aktiv mitzugestalten.

Übergewicht und Makuladegeneration – wie hängt das zusammen?

Übergewicht und Makuladegeneration (AMD) – warum Bauchfett Ihre Sehkraft beeinträchtigen kann

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverschlechterungen im höheren Lebensalter. Neben Alter, genetischer Veranlagung und Rauchen rückt in den letzten Jahren ein weiterer Faktor immer stärker in den Fokus: Übergewicht – vor allem Bauchfett.

Wichtige Botschaft vorweg:

Sie sind Ihrer Erkrankung nicht einfach ausgeliefert. Zentraler betrachtet: Ihr Bauchumfang und Ihre Stoffwechselsituation spielen eine Rolle – und darauf können Sie Einfluss nehmen.

Warum Übergewicht für die Augen problematisch ist

Übergewicht ist nicht nur „zusätzliches Gewicht“, das wir mit uns herumtragen. Besonders das viszerale Bauchfett ist stoffwechselaktiv. Es setzt Entzündungsbotenstoffe frei, beeinflusst Blutzucker, Blutdruck und Blutfette – und damit auch die feinen Gefäße, die Ihre Netzhaut und die Makula versorgen.

Für die Makula, das Zentrum des scharfen Sehens, ist eine gute Durchblutung und ein möglichst entzündungsarmes Umfeld entscheidend. Chronisch erhöhte Entzündungswerte und ein ungünstiger Stoffwechsel können diese empfindliche Struktur zusätzlich belasten.

Bauchumfang statt nur BMI im Blick

Neuere Auswertungen zeigen: Maße für Bauchfett wie Taillen- und Taille-Hüft-Umfang hängen oft stärker mit Augenerkrankungen zusammen als der Body-Mass-Index (BMI) allein. Das gilt auch für die Makuladegeneration.

Was zeigt die australische Langzeitstudie?

In einer großen, viel zitierten Studie aus Australien (Atherosclerosis Risk in Communities Study) wurden über 12.000 Menschen im Alter von 45–64 Jahren über sechs Jahre begleitet. Untersucht wurde, wie sich die Taille-Hüft-Relation (waist-hip-ratio, WHR) – also ein Maß für Bauchfett – auf das spätere Auftreten von AMD auswirkt.

Kernaussagen der Studie – einfach erklärt

  • Je höher die Taille-Hüft-Relation, desto höher das Risiko für AMD.
  • Eine Abnahme der Taille-Hüft-Relation um ca. 3 % ging mit einem deutlich niedrigeren AMD-Risiko einher.
  • Bei Teilnehmenden, die zu Beginn <strongadipös>adipös (BMI ≥ 30) waren, war der Effekt besonders ausgeprägt:
    Gewichts- bzw. Bauchfettreduktion wurde mit bis zu 59 % geringeren AMD-Chancen in Verbindung gebracht.

Wichtig: Die Studie zeigt Zusammenhänge, aber sie beweist keine Heilung. Sie unterstreicht jedoch: Weniger Bauchfett kann das Risiko für AMD deutlich senken.

(nach Peeters A. et al., Arch Ophthalmol 2008; sowie späteren Auswertungen zum Zusammenhang von Adipositas, Bauchfett und AMD)

Aktueller Stand der Forschung

Neuere Übersichtsarbeiten und Analysen bestätigen, dass Adipositas und insbesondere zentrale Fettverteilung mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Augenerkrankungen, darunter auch AMD, verbunden sind. Maße wie Taille-Hüft-Relation oder der sogenannte weight-adjusted waist index werden inzwischen als besonders aussagekräftig diskutiert.

Die Botschaft der letzten Jahre lässt sich zusammenfassen als:
Je ungünstiger Stoffwechsel und Bauchfett-Verteilung, desto höher das Risiko für chronische Gefäß- und Netzhautschäden – und umgekehrt.

Was bedeutet das konkret für Sie?

Sie haben die AMD oder erste Veränderungen in der Makula – und gleichzeitig zu viel Bauchfett? Dann lohnt es sich aus augenheilkundlicher Sicht doppelt, an Ihrem Gewicht und Ihrem Stoffwechsel zu arbeiten.

  • Schon kleine Veränderungen zählen: Mehr Bewegung im Alltag, weniger Zucker und Weißmehl, weniger stark verarbeitete Fette.
  • Bauchumfang im Blick: Nicht nur die Zahl auf der Waage, sondern vor allem der Umfang in der Taille gibt Hinweise auf Ihr Risiko.
  • Entzündungen senken: Antientzündliche Ernährung, ausreichend Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und eine gute Mikronährstoffversorgung können die Netzhaut zusätzlich schützen.

Aus meiner Praxis:
Immer wieder berichten mir Patientinnen und Patienten, dass ihre Augenärzt:innen sagen:
„Eigentlich müsste Ihre Sehkraft schlechter sein – was auch immer Sie machen, machen Sie bitte weiter so.“
Das ist kein Heilversprechen. Aber ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich konsequente Veränderungen bei Gewicht, Ernährung und Lebensstil lohnen können.

Gewichtsreduktion: Entlastung für Augen und Stoffwechsel

Gewicht zu verlieren ist oft eine Herausforderung – besonders dann, wenn schon andere Erkrankungen oder Einschränkungen vorliegen. Gleichzeitig zeigt sich: Jeder Schritt in Richtung normalerer Bauchumfang kann Ihre Gefäße, Ihren Stoffwechsel und damit auch Ihre Augen entlasten.

  • Mehr Bewegung im Rahmen Ihrer Möglichkeiten (Spaziergänge, gelenkschonende Aktivität, Alltagsbewegung).
  • Eine antientzündliche, blutzuckerfreundliche Ernährung, die zu Ihrem Leben passt.
  • Gezielte Anpassung – statt Crash-Diäten: lieber dauerhaft 5–10 % Gewicht verlieren, als kurzfristig viel und dann wieder zunehmen.

Wenn Sie Unterstützung brauchen, kann eine individuelle Ernährungs- und Lebensstilberatung helfen, einen Weg zu finden, der sowohl für Ihre Augen als auch für Ihr Wohlbefinden machbar ist.

Fazit: Bauchfett ernst nehmen – aber ohne Angst, sondern mit Plan

Die Forschung zeigt: Übergewicht, insbesondere Bauchfett, ist ein relevanter Risikofaktor für die Makuladegeneration. Gleichzeitig gibt es eine gute Nachricht: Reduziert sich das Bauchfett, scheint sich auch das Risiko für AMD und deren Fortschreiten zu verringern.

Sie können also zweifach profitieren: Ihr Herz-Kreislauf-System, Ihre Gelenke, Ihr Stoffwechsel – und Ihre Augen danken es Ihnen.

Denken Sie daran:
Sie haben Ihre Augengesundheit nicht vollständig in der Hand – aber mehr Einfluss, als Ihnen oft gesagt wird. Jeder Zentimeter weniger Bauchumfang kann ein Schritt zu besseren Bedingungen für Ihre Netzhaut sein.

Hinweis

Dieser Blogbeitrag basiert auf Studienergebnissen und fachlichen Quellen, ersetzt aber keine persönliche ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrem Augenarzt, Hausarzt oder Heilpraktiker, bevor Sie größere Veränderungen vornehmen oder Therapien beginnen oder beenden.

Ihr kostenloser Mini-Guide: Die 3 wichtigsten Blutwerte bei AMD

Viele meiner Patientinnen und Patienten erzählen mir, dass sie zwar Laborwerte haben – aber nicht genau wissen, welche davon für die Makuladegeneration wirklich wichtig sind.

In meinem kostenlosen Mini-Guide stelle ich Ihnen drei zentrale Blutwerte vor, die bei AMD eine besondere Rolle spielen – verständlich erklärt und mit Hinweisen, was Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen können.

  • 💡 welche Werte entscheidend sind,
  • 💡 was sie bedeuten,
  • 💡 und wie Sie Ihre Ergebnisse gezielt ansprechen können.

Tragen Sie sich ein und erhalten Sie den PDF-Guide direkt in Ihr E-Mail-Postfach.



 

Über die Autorin

Andrea Schnitzler, Dipl. Ökotrophologin und Heilpraktikerin, arbeitet seit vielen Jahren mit Menschen, die an Makuladegeneration und anderen chronischen Augenerkrankungen leiden. In ihrem Naturheilzentrum in Erkelenz verbindet sie schulmedizinische Befunde mit ganzheitlichen Ansätzen wie Ernährungstherapie, antientzündlicher Lebensstilberatung und Augenakupunktur nach Prof. Boel.

Rauchen und altersbedingte Makuladegeneration

Rauchen und Makuladegeneration – warum jede Zigarette Ihre Netzhaut betrifft

Viele Menschen denken beim Rauchen zuerst an Lunge, Herz oder Gefäße – aber kaum jemand an die Augen. Dabei gehört Rauchen zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für die altersbedingte Makuladegeneration (AMD).

Studien zeigen: Menschen, die rauchen, haben ein etwa zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko, an AMD zu erkranken, verglichen mit Nichtrauchern.
Außerdem entwickeln sie die Erkrankung im Durchschnitt mehrere Jahre früher und der Verlauf kann schneller voranschreiten.

Die gute Nachricht: Wer aufhört zu rauchen, kann sein Risiko deutlich senken – und auch bei bestehender AMD lohnt sich jeder Rauchstopp.

Rauchen und Makuladegeneration: Was Studien zeigen

Zahlreiche Untersuchungen haben den Zusammenhang zwischen Rauchen und Makuladegeneration analysiert – mit einem klaren Ergebnis:

  • Raucher haben ein 2–4-fach erhöhtes Risiko, an AMD zu erkranken, im Vergleich zu Menschen, die nie geraucht haben.

  • Aktuelle und ehemalige Raucher entwickeln AMD im Schnitt mehrere Jahre früher als Nichtraucher – je nach Studie 5 bis etwa 10 Jahre früher.

  • Auch der Krankheitsverlauf kann ungünstiger sein: Die Erkrankung schreitet häufiger schneller voran und reagiert schlechter auf Therapien.

Einige Auswertungen kommen zu dem Schluss, dass Rauchen der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor für AMD ist – noch vor Ernährung oder anderen Lebensstilfaktoren.

Das bedeutet nicht, dass jede Raucherin und jeder Raucher zwingend Makuladegeneration bekommt – aber das Risiko steigt deutlich.

Was passiert im Auge, wenn Sie rauchen?

Zigarettenrauch enthält tausende chemische Substanzen – darunter Nikotin, freie Radikale, Schwermetalle und Stoffe wie Hydrochinon. Diese Mischung wirkt auf mehreren Ebenen:

1. Oxidativer Stress und Zellschäden

  • Giftstoffe aus dem Rauch gelangen über die Lunge in den Blutkreislauf und damit auch in die feinen Gefäße der Netzhaut.

  • In den Zellen entstehen vermehrt reaktive Sauerstoffspezies (ROS) – aggressive Sauerstoffverbindungen.

  • Diese führen zu oxidativem Stress, schädigen Mitochondrien (die „Kraftwerke“ der Zellen) und belasten das Pigmentepithel.

Auf Dauer können solche Prozesse die empfindlichen Strukturen in der Makula schwächen und den Boden für eine Makuladegeneration bereiten.

2. Entzündungen und Gefäßschäden

  • Rauchen fördert chronische Entzündungsprozesse im gesamten Körper – auch im Auge.

  • Die Gefäße verengen sich, die Durchblutung der Netzhaut verschlechtert sich.

  • Sauerstoff und Nährstoffe kommen schlechter an, Abfallstoffe werden weniger gut abtransportiert.

Gerade die Makula ist auf eine sehr gute Durchblutung und Versorgung angewiesen – jede Verschlechterung wirkt sich hier besonders aus.

Wie stark beeinflusst Rauchen das Risiko für AMD?

Vereinfacht lässt sich sagen:

  • Aktuell Rauchende
    – haben ein etwa 2–4-fach erhöhtes Risiko, an AMD zu erkranken,
    – entwickeln die Erkrankung im Durchschnitt spürbar früher,
    – zeigen häufiger einen schnelleren Verlauf.

  • Ehemalige Raucher
    – haben zwar weiterhin ein erhöhtes Risiko,
    – profitieren aber deutlich davon, wenn sie das Rauchen beenden – das Risiko sinkt mit der Zeit.

Auch Passivrauchen wird in manchen Untersuchungen mit einem erhöhten AMD-Risiko in Verbindung gebracht.

Wichtig ist: Diese Zahlen beschreiben Wahrscheinlichkeiten. Sie zeigen aber, wie stark Rauchen und Makuladegeneration miteinander verknüpft sind.

Wenn Sie bereits AMD haben und noch rauchen

Für viele Betroffene ist der Gedanke schwer auszuhalten:

„Ich habe schon Makuladegeneration – und weiß, dass Rauchen es noch schlimmer machen kann.“

Gerade dann lohnt sich ein Blick nach vorne, statt zurück:

  • Sie können die Vergangenheit nicht ändern – aber heute entscheiden, wie es weitergeht.

  • Studien deuten darauf hin, dass Rauchstopp das Fortschreiten verlangsamen und die Prognose verbessern kann, insbesondere bei feuchter AMD.

Auch wenn die Diagnose schon gestellt ist:
Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören – Ihre Augen und Ihr gesamter Körper profitieren davon.

Wie ein Rauchstopp Ihre Augen entlastet

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören,

  • nimmt die Belastung durch freie Radikale und Giftstoffe ab,

  • die Durchblutung kann sich verbessern,

  • entzündliche Prozesse können sich beruhigen,

  • das Risiko für andere Augenprobleme wie Katarakt wird reduziert.

Viele Menschen berichten schon nach einigen Wochen über:

  • mehr Luft beim Gehen,

  • besseren Geruch- und Geschmackssinn,

  • mehr Energie – und das Gefühl, wieder etwas aktiv für sich zu tun.

Für die Augen ist der Effekt nicht von heute auf morgen sichtbar – aber jede Zigarette weniger bedeutet weniger Belastung für Makula und Netzhaut.

Unterstützung beim Rauchstopp – Sie müssen den Weg nicht allein gehen

Ein Rauchstopp ist für die meisten Menschen keine Kleinigkeit. Es ist völlig normal, dass:

  • die Angst vor Entzugserscheinungen da ist,

  • die Zigarette scheinbar „zu vielen Situationen gehört“,

  • und vielleicht schon mehrere Versuche hinter Ihnen liegen.

Es gibt heute viele Möglichkeiten, sich unterstützen zu lassen:

  • ärztliche Beratung und medikamentöse Hilfen

  • psychologische oder verhaltenstherapeutische Programme

  • Kurse zur Raucherentwöhnung

  • naturheilkundliche Begleitung, zum Beispiel mit Ohrakupunktur oder Entspannungstechniken

Wichtig ist nicht der „perfekte“ Weg, sondern dass Sie überhaupt anfangen, in Bewegung zu kommen.

Fazit: Rauchen und Makuladegeneration – jeder Schritt zählt

Rauchen gehört zu den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für die altersbedingte Makuladegeneration. Es erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit, überhaupt zu erkranken, sondern kann auch dazu führen, dass AMD früher beginnt und schneller voranschreitet.

Die entscheidende Botschaft lautet:

  • Sie sind dem nicht einfach ausgeliefert.

  • Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Stadium – zur Vorbeugung ebenso wie bei bereits bestehender AMD.

  • Zusammen mit einer augenfreundlichen Ernährung, Bewegung und einem achtsamen Umgang mit Stress können Sie aktiv etwas für Ihre Augen tun.

Hinweis: Dieser Blogbeitrag basiert auf Studienergebnissen, darf jedoch nicht zur Selbstbehandlung oder Selbstdiagnose verwendet werden. Es ist wichtig, mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu sprechen, um individuelle Ratschläge und Empfehlungen zu erhalten. Ein Fachexperte kann Ihnen die bestmögliche Unterstützung bieten. Nutzen Sie die Informationen in diesem Artikel als Ausgangspunkt, um eine fundierte Diskussion über Ihre Augengesundheit zu führen.

Autor: Andrea Schnitzler

Dipl. Ökotrophologin, Heilpraktikerin, Fachkosmetikerin. Mit einem Diplom in Oecotrophologie, einer zusätzlichen Qualifikation als Fachkosmetikerin und der Berufsbezeichnung als Heilpraktikerin bietet die Autorin ein breites Spektrum an Fachwissen und praktischen Fähigkeiten. Diese multidisziplinäre Ausbildung ermöglicht es ihr, Themen rund um Ernährung, Hautpflege und alternative Heilmethoden aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und umfassende, fundierte Beratung und Inhalte zu bieten.

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