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Sympathikustherapie

Sympathikustherapie 

Wenn das Nervensystem nicht mehr zur Ruhe kommt

Viele Menschen kommen in die Praxis mit Beschwerden wie Verspannungen, Kopfschmerzen, innerer Unruhe oder Erschöpfung – und hören nach zahlreichen Untersuchungen trotzdem: „Es ist alles in Ordnung.“ Das fühlt sich oft nicht stimmig an. Denn der Körper sendet ja deutlich Signale.

Häufig steckt dahinter ein überreiztes vegetatives Nervensystem, vor allem der Sympathikus – der Teil, der den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Genau dort setzt die Sympathikustherapie an: Sie zielt darauf ab, das Nervensystem sanft zu regulieren und das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung zu unterstützen.

Sie fühlen sich oft angespannt, leiden unter Kopfschmerzen oder Schmerzen, für die es keine klare Ursache zu geben scheint? Vielleicht steckt mehr dahinter: Ein überreizter Sympathikus – jener Teil des vegetativen Nervensystems, der Ihren Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Genau hier setzt die Sympathikustherapie an.

Was ist die Sympathikustherapie?

Die Sympathikustherapie ist ein ganzheitliches, manuelles Verfahren, das sich auf das vegetative Nervensystem konzentriert – insbesondere auf den Sympathikus. Dieses System steuert unter anderem:

  • Stressreaktionen und innere Anspannung

  • Muskeltonus und Schmerzempfinden

  • die Regulation von Organfunktionen und Durchblutung

Ist der Sympathikus dauerhaft „erhöht“, kann der Körper schlecht regenerieren: Muskeln lassen nicht los, Schmerzen werden chronisch, Schlaf und Verdauung geraten aus dem Takt.

In der Sympathikustherapie:

  • werden über manuelle Untersuchung und Akupressur sogenannte Tenderpoints aufgespürt – schmerzhafte Punkte, die auf vegetative Dysbalancen hinweisen können

  • werden diese Punkte mit sanften, gezielten Impulsen behandelt

  • soll das vegetative Nervensystem aus naturheilkundlicher Sicht entlastet und neu reguliert werden

Ziel ist nicht, „Blockaden wegzuzaubern“, sondern Ihrem Körper einen Regulationsimpuls zu geben, damit er besser zwischen Anspannung und Entspannung wechseln kann.

Für wen kann die Sympathikustherapie sinnvoll sein?

Die Sympathikustherapie eignet sich besonders für Menschen mit funktionellen Beschwerden – also Symptomen, bei denen schulmedizinische Untersuchungen oft keine klare Ursache finden.

Typische Themen in meiner Praxis sind zum Beispiel:

  • Verspannungen im Rücken- oder Schulterbereich, auch in Ruhe

  • stressbedingte Kopfschmerzen oder Migräne-ähnliche Beschwerden

  • innere Unruhe, Schlafstörungen oder Erschöpfungsgefühle

  • funktionelle Beschwerden des vegetativen Nervensystems, z. B. wechselnde Verdauungsprobleme, Herzklopfen in Ruhe, Unruhegefühle

  • Schmerzen, die sich nicht eindeutig orthopädisch erklären lassen

Die Behandlung kann helfen,

  • das Nervensystem zu beruhigen,

  • den Körper wieder besser in Balance zu bringen

  • und die eigene Wahrnehmung für Stress- und Körpersignale zu schärfen.

Reaktionen auf die Therapie sind sehr individuell. Manche Menschen berichten über ein Gefühl von innerer Ruhe oder Erleichterung, andere benötigen mehr Zeit – und bei manchen bleibt die Wirkung eher unauffällig. Konkrete Erfolge können nicht versprochen werden.

So läuft eine Behandlung bei uns ab

Der Ablauf in meiner Praxis ist klar strukturiert und findet in ruhiger Atmosphäre statt.

1. Kurzes Vorgespräch

Zu Beginn klären wir in einem gezielten Gespräch, welche Beschwerden Sie mitbringen und welche Rolle Stress und Belastungen in Ihrem Alltag spielen. 

2. Manuelle Untersuchung

Anschließend folgt eine manuelle Untersuchung:

  • Es werden bestimmte Bereiche entlang der Wirbelsäule und am Körper vorsichtig abgetastet.

  • Dabei suche ich nach Tenderpoints – druckschmerzhaften Punkten, die auf eine mögliche Überreizung des Sympathikus hinweisen können.

3. Behandlung der Tenderpoints

Die gefundenen Tenderpoints werden mit sanften, gezielten Druck- oder Halteimpulsen behandelt.
Die Behandlung:

  • erfolgt in der Regel ohne starke Schmerzen,

  • wird vielfach als entlastend oder „lösen“ empfunden,

  • ist ruhig, ohne ruckartige Manipulationen.

Eine Sitzung dauert meist 40 bis 60 Minuten.
Je nach Beschwerdebild können mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen oder Wochen sinnvoll sein – dies wird individuell vereinbart.

Was sagen erste Beobachtungen und Studien?

Die Sympathikustherapie entstammt der praktischen Arbeit mit chronischen und funktionellen Beschwerden und wird u. a. im Rahmen von Fortbildungen für Therapeut:innen vermittelt.

In der Literatur und in Fallserien finden sich Hinweise darauf, dass die Behandlung des vegetativen Nervensystems – insbesondere des Sympathikus – bei bestimmten funktionellen Beschwerden zu Verbesserungen beitragen kann, zum Beispiel:

  • Arbeiten, die den Zusammenhang zwischen Wirbelsäule, Organen und vegetativen Beschwerden beschreiben (Heine u. a.)

  • Fallserien zu manuellen Verfahren bei vegetativen Dysbalancen und stressassoziierten Symptomen, in denen über Besserungen berichtet wird

Wichtig ist dabei:

  • Viele dieser Untersuchungen umfassen kleinere Patientenzahlen.

  • Sie ersetzen keine großen, kontrollierten Studien.

  • Die Ergebnisse sind daher als Hinweise, nicht als Beweise zu verstehen.

Daraus lässt sich ableiten:
Die Sympathikustherapie kann ein interessanter Baustein in der naturheilkundlichen Begleitung sein.

Sympathikustherapie
Sympathikustherapie

Sympathikustherapie – ein neuer Blick auf Ihre Beschwerden

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Stress, Anspannung oder funktionelle Beschwerden Ihren Alltag deutlich beeinträchtigen, und Sie den Eindruck haben:

„Irgendetwas stimmt nicht – aber niemand findet eine Ursache“,

kann die Sympathikustherapie ein naturheilkundlicher Ansatz sein, Ihrem Nervensystem einen neuen Impuls zu geben.

Gerne bespreche ich mit Ihnen in Ruhe,

  • ob diese Methode zu Ihrer Situation passt

  • wie sie sinnvoll mit anderen naturheilkundlichen Verfahren und Ihrer schulmedizinischen Behandlung kombiniert werden kann.

📞 Kontakt: 02432 90 49 45 9
📧 E-Mail: info@naturheilzentrum-schnitzler.de

Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr innerer Balance zu begleiten.

Rechtlicher Hinweis: Obwohl die Sympathikustherapie auf vielversprechenden Beobachtungen und individuellen Behandlungserfolgen basiert, ist ihre Wirksamkeit in der konventionellen Medizin nicht umfassend bewiesen. Unsere Angaben sollten daher nicht als Heilversprechen interpretiert werden.